In vielen Dingen hat ja Amerika die Vorreiterrolle übernommen; nicht zuletzt verdanken wir ein paar findigen Amerikanern unser Hobby!
Doch was jetzt gerade in South Carolina vor sich geht, möge doch bitte nicht auch bei uns Schule machen!
Auf der Seite der “South Carolina Society of Geocaching” ist zu lesen, dass der bei Groundspeak für South Carolina zuständige Reviewer auf folgende, allerdings schon seit 2. Juni 2009 gültige Verordnung aufmerksam macht.
“In Verordnung H3794 hat der Gouverneur angeordnet, dass das Legen von Caches in Naturschutzgebieten, Gebieten im Besitz des South Carolina Department of Natural Resources oder i n Heritage Preserves verboten ist. Schon dort befindliche Caches sollten schleunigst entfernt werden, ansonsten können folgende Strafen drohen:
Geldstrafen zwischen 25 und 200 US-Dollar oder Gefängnis bis zu 30 Tagen oder beides“
Das hört sich ja ganz schön drastisch an, hoffentlich wird das bei uns nicht auch so rigide gehandhabt in Zukunft.
Dazu beitragen kann auf jeden Fall der achtsame Umgang mit unserer Natur, das aufmerksame Prüfen einer Cachlocation und Wegführung bei Multis und vorallem auch durchaus auch einmal der Verzicht auf das Legen einer Dose.
Warum denn nicht einmal einen kleinen Bericht über eine schöne Tour zu einem tollen Platz, versehen mit Bildern, im eigenen Blog schreiben und am Ende das Fazit ziehen, hier bewusst keine Dose gelegt zu haben, um die Unversehrtheit dieses Ortes zu bewahren.
29. August 2009 at 06:31
Hilft nichts, wenn dann doch ein paar Deppen mit einer Reporterin rumziehen, und unser Hobby an die Öffentlichkeit zerren…
Dann bekommt ja auch jeder Hinz und Kunz mit, daß die Cacher “Müll” im Wald hinterlassen!
Mund-zu-Mund-Propaganda ist das einzige, was unser Hobby an Werbung braucht!
No Press!
ElliPirelli
29. August 2009 at 07:50
Auch ich bon im Frühsommer mit einer Reporterin unterwegs gewesen, allerdings waren wir in der Stadt cachen. Wenn ich jetzt also auch zu den Deppen zähle… damit kann ich leben!
Aber diese agressive Anti-Presse-Haltung finde ich gerade etwas übertrieben.
29. August 2009 at 09:10
Es war doch abzusehen, dass unser hobby ueber kurz oder lang die Naturschützer auf den Plan ruft. Die stürzen sich auf alles mit dem sie sich profilieren können. Und da sind leider viele dabei, die zuerst schreien bevor sie sich informieren. Ich glaube nicht, dass von den Schlechtmachern auch nur Einer mit “CITO” etwas anfangen kann.
29. August 2009 at 12:46
Natürlich wird auch in Deutschland eine wie auch immer geartete “Geocaching-Verordnung” kommen, die besagen wird, dass man CAches auf einem Amt anzumelden hat und dabei auch ein Gutachten und/oder eine Zustimmung vom Nabu und vom Hegering benötigt.
Macht nur noch ein wenig mehr Reklame für’s Geocaching! Denn egal wie “gut” ein Bericht ist, es bleibt bei den Lesern in den Hinterköpfen “da schmeissen Leute Plastimüll in die Landschaft” und “Wie kann denn das sein, dass man dafür keine Genehmigung braucht”.
Den Rest werden dann die Berufsbetroffenen Gremiensitzer und Bürokraten auf den Ämtern erledigen. Bei der Verwaltung von 100.000 Cachegenehmigungen in Deutschland können ja durchaus ein paar Planstellen in der eigenen Behörde bei herumkommen.
29. August 2009 at 14:52
Lest doch bitte das ‘Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege’ in diesem Zusammenhang ‘§ 65 Bußgeldvorschriften’ und ‘§ 66 Strafvorschriften’ da ist doch alles geregelt und wer sein Vergehen ‘gewohnheitsmäßig begeht’, kann mit einer Freiheitsstrafe rechnen.
Wir sollten also nicht wundern, wenn diese Gesetze mal voll zum tragen kommen.
29. August 2009 at 17:31
NO PRESS! REMEMBER RULE #1: DON’T TALK ABOUT GEOCACHING!
29. August 2009 at 18:58
Ob und wann es hier entsprechende Gesetze und Verordnungen gibt und wie die aussehen hängt davon ab, wie wir uns beim Cachen und speziell beim Cacheverstecken verhalten.
Es wird ständig geschrieben: “Geocaching muß im Verborgenen stattfinden”.
Ja, warum hält sich denn keiner dran? Warum wirft man in bewohnten Gebieten den Muggels die Caches vor die Füße? Warum liegen Caches in NSG weit abseits der Wege? Warum werden Caches auf Bäumen versteckt und Nachtcaches so eingerichtet, daß Konflikte mit Jägern vorprogrammiert sind?
Jeder weiß, daß es nicht so weitergehen kann wie bisher aber keiner ist bereit, sein Verhalten zu ändern.
30. August 2009 at 07:29
“Jeder weiß, daß es nicht so weitergehen kann wie bisher aber keiner ist bereit, sein Verhalten zu ändern.”
Zwei Verallgemeinerungen auf einem Schlag. Leider wissen nicht alle Cacher um diese Problematik besonders die neuen und es gibt viele Cacher, die ihr Verhalten geändert haben. Leider zu wenige, da die neuen noch immer manche Verfehlung als normal betrachten, weil es die alten Vorleben. Nur durch Aufklärungsarbeiten in den eigenen Reihen können wir es schaffen, das Geocaching allgemein akzeptiert wird und nicht in die Schublade der Sprayer fällt.
30. August 2009 at 11:31
Hey! Danke für diesen guten Artikel!
30. August 2009 at 22:39
Endlich mal ein Blog, der mich interessiert.