oder wie struwwelchen im Sommer den Adventskalender „abarbeitet.“

Das Schöne am Cachen ist ja die Zeitlosigkeit! Hatte mich gestern dazu entschlossen, nun endlich mal einen benachbarten Cache zu machen und dann erst registriert, dass er ja eigentlich in den Dezember gehört. Aber warum nicht im Sommer schon mal an die Weihnachtszeit denken? Da wird der Stress mit dem Geschenkekauf auch nicht mehr so schlimm!

Die Wegführung war wirklich schön, am Rande konnte man so einiges entdeckenbald reif

Und auf dem Weg zum Final schlug die Zeitlosigkeit im Wald noch ein zweites Mal zu: plötzlich war es später als gedacht und ich musste mich auf dem Rückweg ganz schön beeilen, um noch rechtzeitig zurück zu kommen; allein fürchtet Blick nach Handschuhsheimsich auch ein struwwelchen im Wald.

Aber wenn man so durch die Natur wandert als Cacher, fallen einem immer wieder neue Dinge auf, an denen ich sonst achtlos vorübergegangen wäre. Doch jetzt; da eine knorrige Wurzel, die Ähnlichkeit mit einem Tier hat; da ein besonders geformter Felsblock; ist der von Natur so oder wurde der bearbeitet. Hier steht ein alter Grenzstein im Wald, was sind denn das für Zeichen und so weiter … Meist steht dann nach so einem Cache wie diesem hier noch das Studium der heimischen Stadt/landgeschichtsliteratur auf dem Plan, will ich doch immer wissen, wo ich genau war; was da früher war etc. Und das macht für mich den Reiz guter Caches aus, man kann noch „für danach“ etwas mitnehmen.