Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder man surft mobil über das Schweizer Handy-Netz oder man geht in die örtliche Bücherei und lässt sich von einem Kinderfilter gängeln. Achja, 10 Kilometer westlich in Friedrichshafen ist der Empfang dann wieder ok. Grenzgebiete haben auch so ihre Nachteile…

 Aber nun habe ich ja endlich wenigstens Zugang zum Blog und hier nun das Fazit des Tages: viele Micros, viele Stechmücken und wunderbare Plätze, die man ohne Geocachen wahrscheinlich nicht aufgesucht hätte. 

Meine morgendliche Joggingrunde führte mich natürlich zu allen erreichbaren Dosen; auch die Schweiz ist jetzt „becachet“ und das Geoscout-Programm macht sich bisher sehr bezahlt, habe ich doch immer die Beschreibungen dabei und kann unauffällig checken, ob ein Böxli in der Nähe liegt.

Größere Dosen sind hier gerne Einmachgläser; wen wundert es, wohnen wir doch in der Nachbarschaft von Kressbronn, dem Umschlagplatz für das Bodenseee-Obst. Mmhh, die Äpfel, an denen man hier so vorbeikommt sind wirklich lecker!

Aber immer dieser Spagat zwischen touristischem Programm für den Muggelanhang und der Dosensuchsucht. „Wie, Du willst jetzt noch ne Dose suchen? Du hast hier doch schon eine gefunden!“ So der Originalkommentar gestern.
Jetzt läuft zum Glück gerade ein Orgelkonzert in der Kirche der Bibliothek gegenüber und so konnte ich einen kurzen Zwischenbericht bloggen.
Die Suche geht weiter, es grüßt aus dem wilden Süden

struwwelchen