Juni 2009


hört sich im Juni zwar etwas merkwürdig an, aber ab heute ist die Reise fest gebucht und ja, es gibt dort auch Caches, die ich des Abends oder Morgens schnell – hoffentlich – heben werde. Cornwall
Und nein, ich bin kein Rosamunde Pilcher Fan! Nein, ich finde England im  Allgemeinen ganz spannend und den Süden im Besonderen absolutely lovely, especially the gardens and parks.
Huch, ich fang ja schon zu schreiben an als wär ich schon drüben! Adipossette muss jetzt jeden Abend ihren engliscen Wortschatz auffrischen, denn mit Französisch wird sie da ja wohl nicht weit kommen! Ausserdem bin ich mal gespannt, was sie zur englischen Küche sagen wird; hoffentlich will sie nicht andauernd nur Fish ’n Chips!
Ach ich freue mich einfach auf diesen Urlaub, das letzte Mal, als ich in Cambridge für 3 Wochen war, hatte ich noch keine Ahnung von Geocaching, wahrscheinlich bin ich da in schönster Muggelmanier an den Dosen vorbeigestiefelt.
Hier meine voraussichtliche Reiseroute:

Suedengland und Cornwall1. Tag Anreise und Übernachtung in Hastings
2. Tag Eastborne und Brighton
3. Tag Exeter und Dartmoor National Park
4. Tag Lizard Pninsula, Fowey und Lost Gardens of Heligan
5. Tag St. Ives, Chycauster, Land’s End, Penzance und St. Michael’s Mount
6. Tag Tintagel, Clovely und Exmoor National Park
7. Tag Kathedrale von Wells,  Stonehenge und Dartford
8. Tag Rückreise
Danach nehme ich dann eine Woche Erholungsurlaub! Und die neugesprossenen Dosen in und um Heidelberg wollen ja auch gepflückt werden…

Falls also jemand schon mal cachenderweise dort in der Gegend war und / oder eine Empfehlung hat…

keiner geht hin!
Ja, doch, solche Gedanken schiessen einem struwwelchen, das seinen ersten Event überhaupt organisiert genauso durch den Kopf wie: Und wenn die Cacher nichts auf der Karte finden? Oder die Caches in der Gegend alle schon gemacht haben und sich langweilen?
Als erstes fing die ganze Sache ja mal mit der schwierigen Suche nach einer geeigneten Location an. Das erste Restaurant war nicht darauf eingerichtet, dass ich nicht gleich die genaue Teilnehmerzahl nennen konnte und dass es neben der Aussenunterbringung vielleicht auch noch im Innern – falls es regnen sollte – ein Plätzchen für uns geben sollte
Das zweite Restaurant schliesst seine Pforten für immer und zwar genau eine Woche vor dem gewünschten Termin!
Aber zum Glück sind ja aller guten Dinge drei und so konnte ich dann doh noch einen Biergarten mit Innenbereich, Spielplatz und Bushaltestelle in der Nähe ausmachen und reservieren.
Dann die bange frage, wie wird das Wetter in knapp 2 Wochen wohl sein? Soll man mehr auf aussen setzen oder doch lieber gleich ein Innenraumevent veranstalten?

Und wie organisiere ich das mit den Namensschildchen? Oder braucht man sowas nicht und es reicht ein Aufkleber?
Wie erreiche ich die Neu-Cacher hier in der Gegend?
Und überhaupt, sitzen wir nur zusammen oder soll noch irgendwie ein bestimmtes Thema – wie lege ich Caches aus, was bedeutet… – auf die „Tagesordnung“?

Fragen über Fragen, die mir so langsam schlaflose Nächte bescheren; wer also von den alten Hasen ein parr beruhigende Worte für mich hat…

Ach ja, und eigentlich sollte doch wohl dann auch noch ein neuer Cache gelegt werden…..
Und wie organisiert sich so eine Coin-Discover-Liste?

Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr Fragen werden es; ich glaube, ich hör jetzt auf  darüber nachzudenken und warte mal auf die Flut der Anmeldungen!

Achja, wer auch kommen möchte:

Der Berg ruft! 1. Heidelberger Geocaching Stammtisch

und adipösen Schläuchen!

nachdem ich also netzlos in Mainz unterwegs war, blieb mir nichts anderes übrig als mich voll und ganz auf meine in Heidelberg ausgedruckten Listings zu verlassen!
Der erste Tag verging auch ohne Cachen wie im Fluge; zuerst musste das Familiy Business absolviert werden.
Übrigens, für alle Geocacher in der Gegend: in Budenheim bei Mainz liegt noch kein einziger Cache!!! Sozusagen ein weisser Fleck auf der Landkarte.

Gegen Abend dann endlich die Chance, den am Hotel am nächsten gelegenen Cache – der sich passenderweise auch noch mit Gutenbergs Taufbecken beschäftigte – anzugehen. Die Location war gleich ausgemacht, eine tolle KirchenruineKirchenruine inmitten der Stadt und als Hint hatte  ich mir noch einen Satz aufgeschrieben, den ich bis heute nicht verstanden habe. Was mir von der Beschreibung noch gut im Gedächtnis geblieben war, war der Satz: Ihr sucht nach einem leptosomen Cache!
Woher soll ich hier in der pfälzischen netzlosen Landeshauptstadt die Definition von „leptosom“ in Bezug auf einen Cache herausfinden?
nach mehrmaligem Erfolglosen Umrunden der Kirche gab ich dann auf und widmete mich so bekannten Örtlichkeiten wie einer Pegeluhr, einer Telefonzelle und last but not least einem Schlauchomat.

Der beinhaltete, wie auf dem nebenstehenden Foto unschwer zu erkennen ist, nicht nur Fahrradschläuche der üblichen Art, sondern auch – wahrscheinlich extra für ausländische Badenser – adipöse Schläuche.Schlauchomat

Nachdem dieses Wunder der Technik bewundert war, tauchte ich tief in die Geschichte unseres Erdballs ein, das Naturhistorische Museum birgt einen Earthcache vor seinen Toren und auch eine weiterer – diesmal viertueller – Cache beschäftigt sich mit der ganz alten Geschichte von Mainz.

Fast hätte ich noch einen FTF am Fastnachtsmuseum gemacht, doch leider war dem Owner ein Rechenfehler unterlaufen und so konnten die herausgefundenen Zahlen nicht zum ersehnten Final führen; naja, wär wahrscheinlich auf frech gewesen, den Einheimischen hier zuvorzukommen.

Verborgen blieben mir aber – wie meistens – ein paar Nanos – einer zum Beispiel an der Rheingoldhalle; obwohl ich an allen 3 Tagen meines Aufenthaltes dort suchte, keine Chance, wahrscheinlich hatte der Kleine einfach zu viel Angst vor den Massen an motivierten Logopäden, die den Platz vor der Halle dauerbevölkerten.

Jedenfalls war ich abends immer rechtschaffen erschöpft, meine Füße vom Pflastertreten platt und überhitzt und mein Konto wieder etwas mehr auf dem Weg zur 500 gefüllt. (Lacht nicht, noch habe ich keinen Urlaub gemacht…..)

PS: In Heidelberg angekommen habe ich gesehen, dass der leptosome Cache disabled war; da kann ich ja lang suchen.

das war wohl nix!
Danke allen Mitstreitern bei der heutigen Talkshoe Versuchsreihe!
Habe inzwischen rausgekriegt, dass man wohl per Voip oder Skype o.ä. sich einwählen muss, um´mitzutalken.

Also da such ich doch erstmal eine europäische und damit vielleicht doch kostenlose Variante.

Aber wie heisst es so schön:

Versuuuch macht kluuuug!

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Hat etwas gedauert, bi ich den offiziellen Ankündingungsdingens gefunden habe, daher der Artikel zuerst.

ist ja eine der Liblingsbeschäftigungen von uns Geocachern.
Da wird munter über die neuesten Apps für das IPhone gezwitschert, inzwischen mischen sich jetzt aber auch immer mehr Meldungen über das Android und dessen Applikationen darunter.

Nun bin ich ja bekennender Technik-Freak, aber solange mein Basis-Handy noch funktioniert und ich meine Telefonjoker immer noch an die Strippe kriege, gibt es nichts Neues.

Aber struwwelchen kann sich ja auch so mit neuen Dingen des Internet trösten und eines davon
ist das Programm „Talkshoe“.
Wir kennen ja den einen großen Nachteil bei Podcasts: sie sind nicht live.
Nun verspricht aber Talkshoe.com, genau diese Lücke zu schliessen. Man kann also eine Sendung als „Moderator“ ankündigen, verschiedene Gäste via Mail einladen, den Sendetermin veröffentlichen und dann warten, ob sich bei der Livesendung jemand dazugesellt.
Für die Mumbler unter uns: quasi wie eine Mumblesitzung, nur dass diese aufgezeichnet werden kann und dann für andere auch immer wieder zum Nachhören zur Verfügung steht.

Aber da wie immer alle Theorie nur trostloses grau ist, will ich das heute abend mal ausprobieren.

Wer also Lust hat, sich dieses neue Format im Rahmen eines Struwwelpods anzusehen/hören, der ist herzlich eingeladen.
Hier ist der Link zur Sendung, die ich der Einfachheit halber „struwwelchens Community Call“ genannt habe.
Wenn die Sendung läuft, soll das Einloggen – auch als Gast ohne Registrierung – möglich sein.

Also dann vielleicht bis heute abend 21:30 Uhr??!!

Fronleichnam, L…….kongress in Mainz und ich bin der Chauffeur! Kein Problem, dass sich die Reisegruppe plötzlich wegen Krankheit verminderte; ich kann mich inzwischen in jeder Stadt sehr gut allein vergnügen.
Gleich bei der Einfahrt entlang des Rheins empfängt den werten Besucher ein großes gepflanztes Mainz 05 Emblem; da ist doch für einen Exil-Mainz-Fan wie mich die Welt gleich wieder ein Stückchen sympathischer!

Die Caches ruhen gut abgeschrieben bzw ausgedruckt im Koffer, das Hotel ist in Sichtweite – doch was ist das? Obwohl das Radio ausgeschaltet ist, schallt Posaunenklang und Kirchengesang an mein Ohr. Hab ich Halluzinationen? Und wieso ist hier bitte die Strasse gesperrt, 150 Meter vor dem Hotel?

Ach so, der Papst weilt mal grade wieder in Mainz!!? Was, nix davon mitgekriegt; stimmt ja auch nicht, ist „nur“ die Fronleichnamsprozession von der Liebfrauenkirche zum Dom, aber so viele rot und weiß und was noch alles gewandete kirchliche Würdenträger ließen doch zumindest den Kardinal unter den Prozessoren (oder Prozessierenden?) vermuten.

Naja, das Navi rechnete mal kurz einen neuen Weg aus und wir ließen uns so lange von dem herüberwehenden Weihrauchduft betören.

Nach dem Einchecken verließ mich mein Fahrgast Richtung Rheingoldhalle und ich prüfte im Hotelzimmer die zur Verfügung stehenden freien WLANs.

Nix, Null Komma Null, um es ganz genau auszudrücken. Auch im näheren Umkreis nichts aufzuspüren, keine Universität, keine Stadtbücherei, in der Altstadt zwei Internet-Cafés, die aber natürlich nicht kostenlos waren.
Und im Hotel? Das H….. bot natürlich einen WLAN-Anschluss an, aber für 60 Minuten 10 Euro oder wahlweise für 24 Stunden 17 Euronen der schweizerischen Telefongesellschaft spenden? Wobei sich mir ja die Frage stellte, wieso eine amerikanische Hotelkette das WLAN eines schweizerischen Telefonanbieters nutzt. Globale Welt.

Also gut, Mainz gehört in grossen Teilen wohl noch zu den Städten, die keine freien Wlan-Hotspots anbieten; ich hätte ja zur Not auch noch einen Kaffee getrunken, um dann grenzenlos frei surfen zu können.

Nichts mit Twittern (nein, mein Basis-Hand kann das nicht), mal schnell witzige Fotos hochladen oder gar unterwegs loggen.
Die Infrastruktur des WLANs einer Stadt wird irgendwann auch noch ein Faktor sein, der über den Zuzug oder Wegzug der jungen Bevölkerung mit entscheidend ist.
Eine Stadt, die mir Wlan-Zugang bietet, entweder kostenlos oder zu einem vernünftigen Preis, ist für mich natürlich attraktiver als eine Stadt, wo ich mit meinem Laptop nirgends online eine Heimat finde.

Aber sonst finde ich Mainz ganz schön!

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