und adipösen Schläuchen!

nachdem ich also netzlos in Mainz unterwegs war, blieb mir nichts anderes übrig als mich voll und ganz auf meine in Heidelberg ausgedruckten Listings zu verlassen!
Der erste Tag verging auch ohne Cachen wie im Fluge; zuerst musste das Familiy Business absolviert werden.
Übrigens, für alle Geocacher in der Gegend: in Budenheim bei Mainz liegt noch kein einziger Cache!!! Sozusagen ein weisser Fleck auf der Landkarte.

Gegen Abend dann endlich die Chance, den am Hotel am nächsten gelegenen Cache – der sich passenderweise auch noch mit Gutenbergs Taufbecken beschäftigte – anzugehen. Die Location war gleich ausgemacht, eine tolle KirchenruineKirchenruine inmitten der Stadt und als Hint hatte  ich mir noch einen Satz aufgeschrieben, den ich bis heute nicht verstanden habe. Was mir von der Beschreibung noch gut im Gedächtnis geblieben war, war der Satz: Ihr sucht nach einem leptosomen Cache!
Woher soll ich hier in der pfälzischen netzlosen Landeshauptstadt die Definition von „leptosom“ in Bezug auf einen Cache herausfinden?
nach mehrmaligem Erfolglosen Umrunden der Kirche gab ich dann auf und widmete mich so bekannten Örtlichkeiten wie einer Pegeluhr, einer Telefonzelle und last but not least einem Schlauchomat.

Der beinhaltete, wie auf dem nebenstehenden Foto unschwer zu erkennen ist, nicht nur Fahrradschläuche der üblichen Art, sondern auch – wahrscheinlich extra für ausländische Badenser – adipöse Schläuche.Schlauchomat

Nachdem dieses Wunder der Technik bewundert war, tauchte ich tief in die Geschichte unseres Erdballs ein, das Naturhistorische Museum birgt einen Earthcache vor seinen Toren und auch eine weiterer – diesmal viertueller – Cache beschäftigt sich mit der ganz alten Geschichte von Mainz.

Fast hätte ich noch einen FTF am Fastnachtsmuseum gemacht, doch leider war dem Owner ein Rechenfehler unterlaufen und so konnten die herausgefundenen Zahlen nicht zum ersehnten Final führen; naja, wär wahrscheinlich auf frech gewesen, den Einheimischen hier zuvorzukommen.

Verborgen blieben mir aber – wie meistens – ein paar Nanos – einer zum Beispiel an der Rheingoldhalle; obwohl ich an allen 3 Tagen meines Aufenthaltes dort suchte, keine Chance, wahrscheinlich hatte der Kleine einfach zu viel Angst vor den Massen an motivierten Logopäden, die den Platz vor der Halle dauerbevölkerten.

Jedenfalls war ich abends immer rechtschaffen erschöpft, meine Füße vom Pflastertreten platt und überhitzt und mein Konto wieder etwas mehr auf dem Weg zur 500 gefüllt. (Lacht nicht, noch habe ich keinen Urlaub gemacht…..)

PS: In Heidelberg angekommen habe ich gesehen, dass der leptosome Cache disabled war; da kann ich ja lang suchen.