Dezember 2009


Nebel wabern über die Felder, jammernd pfeift die Rottalbahn ihr einsames Lied in die Nacht, der Wind rauscht durch die kahlen Äste der hundertjährigen Eiche……

Das ist Entspannung pur; adieu Arbeitsgedanken, adieu Großstadt, hier herrscht Ruhe und Gelassenheit.

Wenn da nicht im Hinterkopf beim ersten Spaziergang im Dorf immer wieder der Gadanke herumspuken würde: „Mach doch mal das Etrex an, vielleicht liegt ja eine Dose grade am Wegesrand, nun mach doch schon, wer weiss wie oft und ob überhaupt Du hier nochmal vorbeikommst……“

Sind das schon Suchterscheinungen? Gilt man als schwer abhängig, wenn man beim Betrachten der Landschaft aus dem Zug heraus sich vorstellt, wo in dieser Landschaft an besonders markanten Punkten vielleicht eine Dose liegen könnte? Sollte man sich in Behandlung geben, wenn man vor seinem geistigen Auge grüne und gelbe Dosen in der Gegend schweben sieht vom lauter in GC.com-Karten schauen?

War ich nicht eigentlich in den Urlaub gefahren, um zu relaxen, zu entspannen und mich keinerlei Druck auszusetzen?

Immerhin habe ich Adipossette heute zu einer 9 km Tour bewegen können mit anschließendem Dampfbad in der Thermalquelle.

Naja, immerhin habe ich heute 2 von 4 Dosen gefunden, eine muss ich wohl nochmal besser suchen, die andere ist wohl definitiv weg, aber vielleicht ist ja der Owner ein schneller!

Entspannte Grüße

struwwelchen

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Na das kann ja heiter werden, dachte ich mir, als sich auf der Strecke von Mühldorf (Oberbayern) nach Bad Birnbach das Handynetz davonmachte und mich mit der Meldung: „kein Netz, nur Notruf“ allein auf niederbayerischer Flur liess.
Zwar habe ich im Dorf nun wieder Empfang, aber statt einem beruhigenden 3G steht da nur ein „E“. Was immer das auch bedeuten mag, zum Twittern und Mails empfangen jedenfalls scheint es zu reichen. Aber ob ich damit morgen in der Pampa, auf’m Feld die Cachebeschreibungen werde herunterladen können?

Ach wie gut dass ich sämtliche geplanten Caches noch einmal sicherheitshalber in mein kleines Notizbuch geschrieben habe!
Und dabei fing die Urlaubsfahrt ja sooo gut an.

In München hatte ich 30 Minuten Aufenthalt und so gedachte ich einen kleinen Cache namens „Fern- oder Heimweh?“ GC17XEQ am Bahnhofsgelände zu heben. Vorsichtig die Location anvisiert, klasse, der Reisebus kann als Tarnung herhalten, als plötzlich aus dem Nichts Massen von Touristenmuggles just in diesen Bus einsteigen wollten. Also nochmal den taktischen Rückzug angetreten und nach kurzer Zeit zum zweiten Anlauf angetreten. Bus war weg, an der Gebäudemauer lehnte nur noch lässig ein junger Mann, der nur kurz irritiert aufblickte, als ich mich neben ihn an die Wand lehnte und fragte:“Wenn Sie dann fertig sind, darf ich dann auch mal?“ Mir war nämlich die kurze Drehbewegung seiner Hände aufgefallen und auch das leise Blopp der sich öffnenden Filmdose verriet ihn mir als Cacherkollegen.
Nicht dass hier der Gedanke aufkommt, ich würde in fremden Städten wildfremde junge Männer im Bahnhofsviertel ansprechen!

Gestern hatte ich die Wahl: Wohnung aufräumen oder Cachen gehen.
Und das Vernünftigsein hat sich gelohnt! Hab ich doch den 22. Struwwelpod von vor Weihnachten wiedergefunden!
Ich bin jetzt unterwegs Richtung Urlaub, deshalb heute und hier leider kein Bild!

Viel Vergnügen

struwwelpod 22

So, endlich mal die Kamera und das Stativ mit der Plame zusammen dabei gehabt und mal versucht, die App Precaching im Livebetrieb aufzunehmen. Allerdings nur im Inneneinsatz, denn bisher habe ich noch niemanden gefunden, der mir die Kamera trägt und filmt, wenn ich unterwegs bin.

Lochfrass im Deckel

Lochfraß

scheint sich hier im Herbst innerhalb von 3 Wochen durch einen unbeschädigten, massiven Plastikdeckel durchgefressen zu haben; um dann genüsslich das Logbuch zu zerkleinern.
Bei einem professionellen Aktenvernichter bleiben größere Stücke übrig!!

gehäckseltes Logbuch

Hier ein paar Impressionen aus Heidelberg

Hat noch wer Bilder aus seiner Stadt? Oder eventuelle einen Event auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt organisiert?