Tja, das war er also, der erste paperless Geocaching Urlaub mit Palm Pre!
Ok ok, ich geb’s zu, so ganz paperless war es dann doch nicht, ich hatte mir die Koords, Hints etc. in mein kleines Notizbuch reingeschrieben, falls die Palme sich als nicht wintertauglich erweisen sollte.
Ziel des Urlaubs: niederbayerisches (Niemands)land, Bad Birnbach, das ländliche Thermalbad. TBs in der Chrysanthi-Thermalquelle
Neeeeiiiin, so alt bin ich noch nicht, dass ich jetzt anfange Bäder zu bereisen, um meine greisen und morschen Knöchelchen in heissem Wasser auszukochen; nein, nach jahrelanger Abstinenz vom Familienwinterurlaub liess ich mich diesen Winter doch überreden, mal wieder mitzukommen. Nun ja, und der Rest der Familie wollte eben Knöchelchen im Thermalwasser abkochen…

Trotz eines mageren E’s statt eines 3G’s, was immer das auch im Genaueren für die Verbindungsstärke des Handynetzes bedeuten möge, funktionierten die Geocaching Apps. Es dauerte zwar etwas lääääänger, bis der Cachlocator die umliegenden Caches anzeigte und es dauerte noch etwas länger, bis die Verbindung zu GC.com hergestellt war, aber es war mir doch tatsächlich möglich, einige Logs online auf dem Feld abzusetzen!

Enttäuscht hat mich die Application „Mapping Tool„, die die Open Street Maps anzeigt, nutzt…
Bei der zugegebenermassen schlechteren Netzabdeckung bekam ich zwar die Location angezeigt, aber im Verlauf der Wanderung hängte sich das Programm immer wieder auf oder produzierte zwar nett anzusehende Gittermuster statt Karten, aber für die Ortung oder gar Navigation war das natürlich nicht so praktisch.
Vielleicht lag es ja wirklich nur an der schlechten Verbindung…

Achja, einen in Heidelberg via tb-rescue.com geretteten Travelbug konnte ich in Bad  Birnbach dann wieder in Freiheit entlassen. Coole Sache übrigens, diese Seite, solltet Ihr Euch wirklich ansehen.

Angenehm überrascht dagegen hat mich die Application „Fit Track“, die brav die Touren aufgezeichnet hat und so mir immer wieder den Tageskilometerstand am Abend anzeigte; zu der Application gibt es aber später im Blog noch eine ausführliche Beschreibung.
Fazit des Urlaubs:
7 Dosen gesucht, 5 gefunden, 1 war definitiv weg, bei der anderen weiss ich’s nicht genau, der nächste Cacher hat sie auch nicht gefunden.
Tolle Wanderungen zu Hügelgräbern, heissen Quellen, Stauwehren und verwunschenen Flusslandschaften gemacht; Silvester entspannt erlebt, in München den 1. Cache in Bayern geloggt; erste Erfahrungen mit der Palme in der Wildnis gemacht —–>   gelungener Kurzurlaub, kann wiederholt werden.