cachecache hat einen Blogartikel über seine Sicht der momentanen Stimmung, von den guten alten Zeiten zu sprechen oder zu singen, geschrieben.

Hier meine Antwort:

Du hast vollkommmen Recht!
Mir geht dieses Gejammere auch langsam auf den Keks. Ich bin „erst“ seit 2006 dabei und habe immer noch den gleichen Spass daran, mit meinem Etrex und meiner No-Name-Taschenlampe in Feld und Flur zu stapfen, um die Döslein zu holen, die mir möglich sind. Dass mit der Zeit die Zahl der für mich nicht machbaren Caches steigt, ist ganz natürlich und für mich kein Niedergang des Geocachens. Wer hat denn vorgegeben, dass man alle Caches in der Homezone gemacht haben muss? Was kümmert mich meine Statistik? Ist die Punktestatisktik wichtiger als das Erleben einer schönen Cachingtour, die auch durchaus mit einem DNF enden kann?
Wer sich von den anderen so abhängig macht, dass er nur danach geht, wie „gut“ er im Vergleich zu XY ist, nimmt sich den Spaß am Spiel; ja vergisst sogar manchmal, dass es ein Spiel ist.
Aber das gab es vor 4 Jahren auch schon, wurde vielleicht noch nicht so öffentlich zelebriert via Blog und Podcast.

Und wenn ich an meine ersten selbst ausgelegten Caches denke; oweiowei, da liefen die Drähte zwischen Reviewer und mir auch schon mal heiß, so oft hatte ich noch Fehler drin; obwohl ich das Regelwerk quasi daneben liegen hatte. Und auch heftige Kritik musste ich für den einen oder anderen Cache einstecken; unqualifizierte wurde geprüft und ignoriert; konstruktive wurde geprüft und umgesetzt. Auch das gab es schon früher!

Also hört auf zu jammern, früher war es auch nicht anders und konzentriert Euch auf das Hier und Jetzt und vorallem auf die Zukunft, wie es weitergehen soll. Wie werden die Plattformen aussehen, gibt es bald nur noch ein Monopol (gc.com) oder wollen wir uns mit einer oder mehreren anderen (hier gibt es ja wohl gerade Bestrebungen) Plattformen unabhängig machen. Wie sieht es mit der Einführung von Galileo aus, Chance oder Untergang? Wie weit wird die technische Aufrüstung noch (künstlich) vorangetrieben?…..
Das sind eher Fragen, die mich in punkto Geocachen umtreiben, aber doch nicht diese bauchnabelige Rückerinnerung an „Goldene Zeiten!“

Einen interessanten Ansatz über die Zukunft des Geocaching beschreibt auch Mark am Ende seines Blogbeitrags zu diesem Thema:
„Ich sehe Geocaching den gleichen Weg gehen wie besagte Subkultur: es wird nicht nur eine Plattform geben, sondern eine gewisse Zersplitterung, die Zeichen sind schon seit einiger Zeit da:…..“

In diesem Sinne
Happy Caching!