Juli 2010


wechseln ja in unregelmässigen Abständen; hier sind sie alle noch einmal versammelt:

https://struwwelpod.wordpress.com/impressum/die-struwwelpod-header/

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Die Urlaubszeit ist gekommen und ich habe doch tatsächlich noch einen Platz im Auto bekommen. Der beste aller Muggel – die älteren Leser erinnern sich – hat sich bereit erklärt, ihr Zimmer mit mir zu teilen und so werde ich wohl in knapp 5 Wochen meinen Koffer einem Tür-zu-Tür-Lieferdienst (hat hier irgendwer noch Adressen?) anvertrauen und hoffen, dass er vor mir am Urlaubsort ankommt. Sonst muss ich mich nämlich den ganzen Tag am Nacktbadestrand rumdrücken und nix wird’s mit Dosensuchen am Ellenbogen, Kliffende und Bahnwärterhäuschen!

Spätestens jetzt wisst Ihr, auf welches Eiland es mich verschlägt; genau, war ich doch das letzte Mal in Vorcacherzeiten auf Sylt, so habe ich mir dieses mal schon die Pocket Query gezogen und bin heimlich am Wanderpläne machen.

Der morgendliche Strandlauf wird für die unmittelbare Homezone genutzt; die weitere Tagesplanung steht unter dem Motto: „Fahrt Ihr mal dahin wo Ihr hin wollt; ich will hier einen Strandspaziergang machen; wir treffen uns heute nachmittag da und da wieder!“ Bei nur einer Woche Aufenthalt ist da eine straffe Organisation vonnöten; vorallem wenn alle Begleiter Muggels sind und keinerlei Geduld aufbringen, wenn man einen Ort 3 Mal umrundet, weil sich die Dose nicht offenbart.
Nun ja, ich werde sehen, wieviele der Caches ich erhaschen kann, zum Glück habe ich ja nicht den Ehrgeiz, die ganze Insel leercachen zu wollen!
Obwohl…. das hat doch schon was, mal nur Smilies auf der Insel zu hinterlassen!
Mmhhh, ob ich nicht doch????

www.geokur.de

für eine Kur. Und da die örtliche Krankenkasse mir keine bezahlen will, muss ich eben selbst die Kneipp’schen Tempel aufsuchen!
Netterweise wurde mein Kurantrag schnell und komplikationslos genehmigt und so werde ich am 31. Juli einen Kur-Wellness-Geocaching-Podcast-Tag in Bad Herrenalb verbringen.

Ich hab mich zwar noch nicht so ganz durch die vielen Kurunterlagen durchgelesen; Nacht-, T5er- und Kanu-Caches kommen für meine alten Knöchelchen ja sowieso nicht mehr in Frage; aber das Programm verspricht abwechslungsreich zu werden.

Demnächst an dieser Stelle mehr; vielleicht läuft mir der Eine oder Andere ja vor’s Mikro???

dann bin ich – natürlich undercover – liebend gerne dabei, um zu hören; wie speziell mir als Frau die Technik, wie im konkreten Fall das Geocachen, nahegebracht wird.

Huch was für ein kleiner Kreis hatte sich denn da gestern abend im Institut eingefunden? Sollte es etwa an der restriktiven Einschränkung auf Fauen gelegen haben, dass sich die Hörerzahl auf 8 Personen, von denen doch tatsächlich zwei Männer waren, beschränkte???

Bei der Vorstellungsrunde outete ich mich natürlich nicht, sondern erzählte lediglich von meinem Interesse an einer solch gearteten Veranstaltung quasi in „meinem“ Institut.

Die Referentin cacht seit 2002, das Cachen hat sie nach eigenen Angaben in den USA kennengelernt und seitdem betrieben.
Zuerst erklärte sie die verschiedenen Arten von Caches, wobei die Erklärungen mehr Interesse geweckt hätten, wenn sie sie mit einigen Beispielen „aufgepeppt“ hätte; aber da sie wohl keinen WLAN-Anschluss bekommen hatte – und das als Referentin des Instituts für Informatik – war da nicht viel zu machen.

Danach gab es Erklärungen zu den verschiedenen Größen; erstaunlicherweise gab sie zwei Nanos herum und betitelte diese als Mikros; auch ging sie in keiner Weise auf die größeren Größen und die vielfältigen Tarnungsmöglichkeiten oder Versteckarten ein, was ich an dieser Stelle erwartet hätte.

Um uns Frauen die Funktionsweise der Satellitennavigation zu erklären nahm sie einen Ausschnitt eines SWR-Schulfilmes zu Hilfe; worin sehr anschaulich und einfach die Funktionsweise mit der Ortung von min. 3 Satelliten zur genauen Ortsbestimmung erklärt wurde.

Anschliessend war dann noch über die Einbindung von Geocaching in den Informatik-Unterricht zu hören; warum der Track aber nur in Google-Earth importiert werden kann und nicht mit extra dafür geeigneten GPX-Analyse-Tool oder Routenplaner etc.
Die Anwendung, also die Tracks in Google-Earth hochzuladen, sollte dann in der Lösung des Problems gipfeln, die kürzeste Route zu verschiedenen Punkten durch einen Algorhitmus zu erstellen. Allerdings wurde das nicht weiter vertieft; gerade auf so etwas hatte ich mich jedoch gefreut; wie man an solch ein Problem herangeht.

Danach stand dann schon der Praxistest an! Die verschiedensten GPS-Modelle standen zur Verfügung, vom Garmin nüvi über mein gutes altes gelbes Etrex bis zum Oregon; und auch ein paar Caches; Tradis und Multis waren vorbereitet.

Tja, und wenn nicht in diesem Moment ein Unwetter über den Campus hereingebrochen wäre, dann wäre einer meiner Caches gerudelcacht worden. So aber traf es nach einer etwa halbstündigen Wartezeit – die von den meisten zum Kennenlernen und Ausprobieren der Geräte genutzt wurde – einen Cache der Lessies; ein Tradi, der nach einigem Suchen und von Hand entschlüsseln des Hints dann glücklicherweise gefunden wurde.

Wer suchet der findet!

Um nicht aufzufliegen trug auch ich mich in das Logbuch ein, allerdings natürlich nicht mit meinem Nicknamen…

Da drohte auch schon wieder der zweite Regenguss und durch die längere Wartezeit war es doch schon so spät geworden, dass das sonst wohl übliche gemeinsame Essen ausfiel.

Achja, von Nachtcaches hatte sie ja garnicht gesprochen; den hätten wir dann ja fast machen können, so dunkel war es durch die Regenwolken geworden.

Aus der didaktischen Sicht gesehen: das hätte man spannender machen können, vorallem als Informatiker hätte man sich besser auf die WLAN-Situation vorbereiten können; das machen wir bei unseren Schulungen ja schon. Ein paar Ungenauigkeiten in den Definitionen, das völlige Ignorieren von Opencaching oder Open Street Maps als Kartenalternative zu den teueren Kaufkarten; das Fehlen der Geschichte von Geocachen an sich und ein wenig mehr Gewicht auf die Versteckmöglichkeiten und alles was da so dazu gehört, von Pflichten beim Verstecken gegenüber der Umgebung etc. mögen vielleicht mit dazu beigetragen haben, dass bei dieser Veranstaltung der Virus nicht so um sich griff.

Aber vielleicht ist das ja auch besser so;-))

Picknick mit Jana, Snadmann und Hannes

Picknick im Park

Sandmann, lieber Sandmann…

so summte ich den gestrigen Tag leise vor mich hin, nachdem ich die Eingansmelodie für den aktuellen struwwelpod aus dem Netz gefischt hatte.
Die älteren Leser oder Hörer werden merken, es ist nicht die Melodie des West-Sandmanns; nein – wie es sich gehört – habe ich natürlich die passende Ost-Melodie gewählt.

So, und wer den winkenden Zaunpfahl in diesem Text noch immer nicht entdeckt hat:
Der Sandmann war da!

Ja, genau DER Sandmann; das alter Ego von aba; die eine Hälfte der Dosenfischer.
Also Cacher- und vorallem Podcast-Prominenz aus Schwerin hier in unserem kleinen Heidelberg!

Dank Jana aka tkrholik konnten wir Sandmann nebst seiner Begleitung Hannes zu einem kleinen Umweg animieren und hier im Heidelberger Schloßgarten empfangen.

Das waren Vorbereitungen, sag ich Euch: Am Sonntag schon mal heimlich durchgefegt im Park; am Samstag extra nochmal die Aussenbeleuchtung vor den Augen von Tausenden getestet; und kurz vor der Ankunft am Montag Abend dann nochmal schnell nass durchgewischt. Damit erstens genug Parkplatz und zweitens kaum Touristen vorhanden waren. Man will ja nicht bei einem Picknick im Park als Fotomotiv auf asiatischen Bildern enden.

Neben Speis und Trank hatte Jana noch ein bisschen technisches Spielzeug mitgebracht, was uns zu einem kleinen

Apfel zum Nachtisch

Austausch über Äpfel, Palmen und Fenster-Geräte abdriften liess; allerdings offline, es ist also kein technisches „Gebrabbel“ im struwwelpod zu befürchten.

Tja, und nachdem dann die Wolken immer dunkler heraufzogen und die meisten Vorräte aufgebraucht waren, schulterten Sandmann und Hannes die Getränkekiste, wir Frauen durften die – inzwischen leichtgewichtigen – Taschen nehmen und so zog die kleine Karawane um in eine Höhlung im Mauerwerk des altehrwürdigen Schlosses. Hier durfte mein H2 dann Sandmanns Profipuschel überstreifen und somit hoffentlich rauschfrei den

struwwelpod No. 29

aufnehmen.

Natürlich war ich nicht vorbereitet, hatte keine Fragen aufgeschrieben und überhaupt…. ; naja Ihr kennt das ja, die meisten struwwelpods sind etwas amateurhaft.

Aber mit den Tips von Sandmann und  – vielleicht –  den Tips von aba (er soll sich ja demnächst auch wieder in südlicheren Gefilden aufhalten) wird das dann auch bei mir mal besser.

Viel Vergnügen beim Hören und vielen Dank an dieser Stelle an Sandmann, dass er diesen Umweg auf sich genommen hat; an Hannes, der als Berufsmuggel geduldig gewartet hat und Jana, die für die kühlen Getränke und das apfelige Dessert gesorgt hat!

An dieser Stelle noch einen lieben Gruß an die Schlemmercacher, die sich wegen uns hier noch zwei Stunden mehr gedulden mussten;-))

  • Environmental Impacts of Human Activity Associated With Geocaching
    Geocaching, a high-tech treasure hunt that couples using handheld global positioning system (GPS) devices with hiking, is becoming an increasingly popular outdoor activity, drawing a wide-range of participants from all age groups. Because the activity is largely participant-created and run, there is little oversight for how geocaching is monitored and controlled, including environments like open spaces and along hiking trails. Many participant-created caches are placed off-trail, and often enough, in environmentally-sensitive areas. This paper begins with the development of geocaching through the advent of GPS and discusses past research involving recreational ecology and environmental impact. From the insight from these related reports, guidelines for participating in the activity of geocaching are developed, for cache placers and cache seekers alike.
  • Informacions, 2009, núm. 215, 16 p.
    215. L’hora de triar els estudis
    Seite 12 : „Geocaching“ buscar tresors amb un GPS
  • Analýza tržní pozice navigačních přístrojů
    Author: Jaška, Vojtěch
    Thesis advisor: Svobodová, Hana
    Issue Date: 2009
    Type: Bakalářská práce
    Degree program: Ekonomika a management
    Degree branch: Marketing a obchod
    Degree grantor: Vysoká škola báňská – Technická univerzita Ostrava. Ekonomická fakulta
    Location: ÚK/Studovna diplomových prací
    Signature: 200901744
  • Informatikai eszközök használata a földrajz oktatásában
    Autor(en): Barta, Tünde
    Advisor: Papp, Zoltán
    Keywords and Subjects: földrajz
    office
    FrontPage
    interaktív weboldal
    GPS
    geocaching
    DEENK Témalista::Informatika
    Creation Date: 2007
    Megjelenés dátuma: 4-máj-2007

    A kilencvenes évek tantervi reformjai során a földrajz tantárgy ismeretrendszere is jelentıs átalakuláson ment keresztül. A földrajzoktatás céljában, tartalmában és óraszámában hozott változások együttesen szükségessé tették a földrajzoktatás szemléleti átalakulását is. A földrajz tanításában a legfontosabb feladat a szakmódszertani kultúra megváltoztatása: a kompetencia alapú nevelési, oktatási módszertan és a digitális kultúra oktatási eszközrendszerének elterjedése

  • The Geocaching Association of Great Britain
    This Geocaching Association of Great Britain (GAGB) was established to provide a voice for its members in the United Kingdom.
    Our aims are to establish good practices, provide a focal point for public liaison and support the growth and enjoyment of Geocaching within the UK.
  • Recreational Geocaching The Southeast Queensland Experience
    Recreational Geocaching is a new 21st century recreation and adventure game that came about as a result of the improving accuracy of electronic Global Positioning System (GPS) devices. With improved positional accuracy, of the order of five to ten metres, hand-held GPS’s now allow unskilled users the ability to find geographic locations with precision and repeatability. With this new ability, people can now place geocaches in interesting places so that others can enjoy the challenge of finding them. In the rapidly developing sport of Recreational Geocaching, the Internet is used as a medium for the distribution of geocache locations. Web-sites have now been set up to support this new activity. The Internet allows communication between the geocacher and those searching for the geocache. Posted on the Internet along with the geographic coordinates, are clues, pictures, and other information about the geocache. This paper describes the recent history of recreational geocaching, some basic rules of the adventure game, some inclusions and exclusions of a cache, and adventure variations. An additional description of the survey methods used to confirm positional location and repeatability is included along with some surveying experiences around the SouthEast Queensland region.
  • Adventist Youth Honors Answer Book/Recreation/Geocaching
    from Wikibooks, the open-content textbooks collection
  • Geocaching in the UK
    is an unofficial guide to the activity of Geocaching in the United Kingdom.
  • wird fortgesetzt

Na wenn das mal nicht ein Titel für eine Vortragsveranstaltung an der Universität ist!

Am Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 19:15 wird im Rahmen der Vortragsveranstaltungen des

„Instituts für Informatik – Software engineering“

und der „Gesellschaft für Informatik – Fachgruppe Frauen und Informatik“

ein Vortrag über Geocaching mit anschliessendem Praxisteil auf dem Uni-Campus

abgehalten.

Die Referentin ist Informatik- und Mathematikreferendarin an einem Gymnasium in Östringen und wird ab Sommer als Lehrerin an einem Gymnasium in Hockenheim tätig sein. Davor war sie als Informatikerin bei SAP tätig.

Nun, was hat man da wohl zu erwarten? Und vorallem, welche Caches will sie machen. Laut Programm soll es dann in Kleingruppen über den Campus gehen. Wenn vorhanden sollen eigene Navigationsgeräte mitgebracht werden, ebenso wie ein Stift zum Mitschreiben und bequeme Schuhe???

Wie, ich darf meine Manolos nicht anziehen????;-))

Das sind die Caches, die es auf dem Campus gibt:

Caches auf dem INF Campus

Na da bin ich mal gespannt, was uns Frauen bei dieser Veranstaltung nahegebracht wird;-))

Warum nur freue ich mich auf den anschliessenden Frageteil so???

Achso, wer mit will:

Mittwoch 14.7.2010
19:15 Uhr

Seminarraum 015

Geographisches Institut
Im Neuenheimer Feld 348
69120 Heidelberg