Da zappte ich gestern müde, weil gerade von einer 25km langen Wandertour zurück, ein bißchen im TV rum und bleibe beim WDR hängen, weil gerade ein wuscheliger Vierbeiner mit einer Filmdose im Maul schwanzwedelnd zu seinem Frauchen zurückrennt. Und die hat doch ein GPS-Gerät in der Hand und ich höre noch was von Koordinaten eingeben und „Die Dose lag gut im Wind“ etc. pp.
Tatsächlich, am Ende dieses kleinen Beitrags haben Frauchen und Hund einen Geocache gefunden. Genannt wurde das Ganze jedoch Geo-Dogging.
Also mal kurz im Netz recherchiert und tatsächlich, da gibt es ja tatsächlich eine ganze Community, dies das Dosensuchen speziell auf ihre Hunde abgestimmt hat.

War es immer ein Witz bei Events oder auf Cachetouren, wenn einer der Cacher seinen Vierbeiner dabei hatte; ob dieser nicht endlich auf Cachedosen abgerichtet sei; so hat hier tatsächlich eine Hundeschule den nächsten Schritt gewagt und will Geocaching mit Hundetreining verbinden.
Wie funktioniert das?
Der Owner eines – ich nenne es jetzt mal so – „Geo-Dogging-Caches“ legt die erste Station in Form einer mit einem bestimmten Duftstoff versehenen Dose auf; die dann logischerweise die Koordinaten etc. der nächsten Station enthält. Der Besitzer des Hundes lässt den Hund auf diesen Duftstoff konditionieren und dann geht es los: der Hund folgt der Duftspur und Herrchen oder Frauchen müssen hinterher und hoffen, das der Vierbeiner immer noch auf der Suche nach seiner Dose ist und nicht inzwischen mal kurz auf die Hasenspur abgebogen ist.

Ist die Dose gefunden, geht die ganze Sache wie ein normaler Multi weiter.

Hier der Link zum Beitrag im WDR

Hundeschule im Siegerland, die Geodogging anbietet

Hier noch eine andere Hundeschule

Zu guter Letzt noch ein Anbietr aus Kanada😉

Aber vielleicht ist das ganze ja auch ein uralter Hut, der jetzt gerade mal wieder durchgekaut wird.