So lange cache ich schon und genauso lange versuche ich den besten Muggel aller Zeiten für das Geocaching zu begeistern. Lange ohne Erfolg; das höchste der Gefühle war ein mildes Lächeln über die verrückte Schwester und ihr noch verrückteres Hobby. Aber seit letztem Jahr scheint der Virus doch endlich seine Wirkung auch bei ihr zu entfalten. Kam doch plötzlich der Vorschlag „Sag mal, gibt es hier nicht irgendwo noch so ’ne Dose?“ Und seither bin ich mit ihr hier am Bodensee auf Dosensuche. Und wehe wir finden das Ding nicht. Gestern erfolglos an einer Unterführung sämtliche Betonpfropfen herausgepuhlt. Obwohl ich gesagt hatte, dass das nicht der Platz für den Mikro sein kann. Naja, heute dann wieder da hin; ich die Dose nach kurzem Suchen gefunden- keine Ahnung warum ich die am Tag zuvor übersehen hatte – und sie hat alle Pfropfen wieder reingepfrimelt. Damit die nach uns kommenden Cacher auch noch was zutun hätten ;-))
Klaglos hat sie heute Adiposette durch das Eriskirchener Ried geschleppt. Diese faule Fettzelle hat es sich nämlich bei ihr auf dem Rucksack bequem gemacht.

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Und nachdem wir eine kurze Stärkungspause eingelegt hatten ( und ich eigentlich eine Couch- und Sofapause einlegen wollt) ging es schon wieder los „Also den Earthcache fand ich jetzt nicht so ergiebig, da kann man ja gar keine Dose suchen!“ Gehen wir noch mal los? Und so landeten wir im Nachbarort, verbanden den abendlichen Einkauf noch mit einem Statistikcache.
Das wird langsam anstrengend!
Aber erstaunlicherweise lässt das Symptom des Cacherviruses umso mehr nach, umso mehr wir uns wieder unserer Heimatstadt nähern! Sozusagen ein seltener Fall des Urlaubscachervirus, den sie sich da eingefangen hat.
Aber es macht Spaß und wir testen die Terrainwertung auf Rollstuhltauglichkeit gratis dazu.