Tja, nun bin ich endlich, nach über 10 Jahren mehr oder weniger intensiver Geocacherzeit, in der glücklichen Situation, vor meinem 1000. Fund zu stehen!

Yeah, Yippie, Juhuuu!!! Äh ja? Was soll dieser Freudenausbruch? Ist das was Besonderes? Ist doch einfach nur eine Zahl, oder? 10 Jahre dabei zu sein finde ich dann doch schon eher zu feiern, oder? Aber das sieht ja niemand, ausser man trägt es nach aussen. Und die guten Cacherfreunde? Die, mit denen man die ersten zaghaften Gehversuche im Finden und dann später im Legen von Dosen machte? 

Ja, die sind teilweise in alle Winde verstreut, aber bei Events trifft man sich hin und wieder oder hält lockeren Kontakt per Internet. Alles entwickelt sich weiter; manch Cacher, den man selbst zum Cachen brachte, hat einen längst bei den Funden überholt.  Wie war das im Jahr 2006, als das Cachen noch eine Art Geheimhobby war; nur für Eingeweihte? 

Wie es anfing? Eigentlich it ja der Kaffeeriese Tschibo schuld. Der brachte nämlich ein PDA mit GPS heraus, das ich mir anschaffte, um nicht immer so orientierungslos in der Gegend herumzufahren. 

Der PDA hatte eine GPS-Antenne und das Programm von Navigon ab Werk. Ab jetzt also konnte ich jeden Punkt genau anfahren; was ich noch nicht wusste, was das für Auswirkungen auf meine zukünftige Freizeitgestaltung haben sollte. Nerd wie ich damals schon war, war ich in meiner Bibliothek als technikafin und Freak bekannt und so war es nicht verwunderlich, dass eines Tages einer unserer EDV-Hiwis vor mir stand und meinte: du hast doch jetzt ein Navi, ich hab da ein Programm, das könnte dich interessieren.“ Und so war es passiert; ein paar Meter neben meiner Arbeitsstelle lag der von eben diesem Hiwi ausgelegte Cache „semper apertus“ der auch mein erster wurde. Betruetes Cachen in der Mittagspause sozusagen; entsprechend eingesaut aber glücklich mit dem ersten Fund.

Nun ja, genug des sentimentalen Rückblicks, vielleicht später mehr. Blick nach vorne und ja wo isser denn, der 1000ste Cache?