Drumherum


jetzt ist mir die Photosphere-Magie dazwischen gekommen! Begonnen hatte es allerdings wirklich am Bodensee beim Cachen.
Dieses Jahr konnte ich mehrmals bei gutem Wetter die Landschaft rund um den See geniessen und auch mal aufwändiger meinen Cachinggelüsten nachgehen. War auch dringend nötig, nähert sich doch das Projekt „1000 in 10“ mit schnellen Schritten. Doch dazu später mehr.

Da doch sehr viele Caches in der Bodensee-Gegend an wunderschönen Aussichtsplätzen liegen, kam ich nicht umhin, nach dem Loggen natürlich auch Photos zu machen. Und natürlich hatte ich meistens nur das Smartphone mit dabei. Also mal mit den verschiedenen Apps rumgespielt und alle möglichen und unmöglichen Photos gemacht; unter anderem eben auch 360° Aufnahmen.
War dann auch für den bestenn aller Muggel ganz schön, abends auf dem heimischen Sofa einen Rundumblick von den Stellen zu haben, wo ich war und sie nie hinkommen wird.

Dann kam im Juli/August das sonderheft der ct raus mit der beigelegten Google Cardbox. Die musste ich natürlich haben und jaaaaa natürlich beim nächsten Bodensse-Urlaub, der zum Glück gerade anstand, mit der Google-App dann mich an den photosphere-Panoramen versuchen. Und ja, dafür dass ich die Bilder ohne Stativ frei aus der Hand raus und ohne große vorbereitungen geschossen habe, kann man sich doch vorstellen, wie es in den zahlreichen oberschwäbischen Barockkirchen so aussieht. Oder im Federsee. Oder an der Promenade von Langenargen….

Kressbronn

Kressbronn

 

Nun habe ich – endlich wieder im Instiut – mein Stativ für das Smartphone fit gemacht mit so einem kleinen Adapter und die ersten Versuche auf dem Campus können sich auch schon sehen lassen.

 

Wenn ich jetzt nur noch die Menschen dazu bewegen könnte, so lange still zu stehen, bis ich fertig bin…..

Vielleicht finde ich ja noch ein paar Photobegeisterte und  wir gründen eine Smartphone-Photo-Gruppe, die als so Nerdkram hemmungslos ausprobiert und verfeinert. Bis jetzt bin ich in Heidelberg noch nicht so fündig geworden.

Federsee

Federsee photosphere

Und vorallem wie kriege ich die Photos so ins Netz, dass sie sich ohne Verzerrung anschauen lassen?????

Orrrr, mit der Cardbox sieht das einfach besser aus!

Struwwelpod No 2 2014: Ein Gespräch mit den Autorinnen

von: „Auf der Spur“

Rindentrunk Event von gagara und Wellwonne: 20. Juli 2014, 16:00 Uhr am Rindenhäuschen oberhalb des Heidelberger Schlosses.

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Auf der Spur

Achtung, dieser Beitrag kann Spoiler und Lösungshinweise enthalten!

Frisch herausgekommen ist ein Multi mit 19 Stationen und Final von den Heielks.
Difficulty habe ich grade nicht mehr parat, das Terrain ist mit 1 angegeben; obwohl wenn man die Länge und Dauer bedenkt, die kann doch ganz schön variieren.. Ja, penible Geister würden ihn ja fast zu einem T5er machen, denn man braucht doch etwas bestimmtes, um …. Aber ich will nicht vorgreifen.

Ich habe, obwohl ich fast ohne Unterbrechung drangeblieben bin doch 2 ganze Tage gebraucht. Das Listing ist sprachlich gut verstandlich, liest sich sehr flüssig (endlich keine Rechtschreibfehler!) und führt einen zielsicher von einer zur nächsten Stage.. Ja, es lässt eigentlich kaum Verschnaufpausen zu; ich hatte manchmals das Gefühl regelrechtvor Neugier  zur nächsten Stage getrieben zu werden.

Das Final ist zwar (theoretisch) die gesamte Zeit über erreichbar, ja sogar sichtbar, man merkt fast physisch, wie man ihm immer näherkommt, aber es birgt dann doch eine dicke Überraschung und enthält ……. Naja, das ganze schreit eigentlich nach einem Bonus!!!

Ihr könnt mich doch nicht mit diesem Final und meiner Phantasie alleine lassen….

Soweit die positiven Aspekte. Doch ein bisschen Kritik muss ich auch loswerden;-), das Listing ist mit 221 Seiten doch etwas lang geraten und Hints gibt es auch keinen einzigen! Ausserdem habe ich die Startkoordinate nicht eindeutig zuordnen können; manchmal kam es mir fast wie ein Mystery vor.

 

Na, habt Ihr es gemerkt? Hier ist natürlich nicht die Rede von einem echten Multi der heielks, sondern von ihrem neuesten Buch „Auf der Spur“, einem erfrischend gut zu lesenden Thriller mit Lokalkolorit und Geocaching-Thematik. Und was ich besonders gut finde; kein Erklärungsversuch, was Geocaching ist, wie man sucht, was man tut etc.

Alles das wird durch das Voranstellen eines Glossars gelöst; wer die Begriffe im Buch nicht versteht, kann dort nachschauen. So ist das Cachen einfach ein ganz normaler Vorgang, der sich flüssig in den Plot einfügt.

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf den 2. Heidelberger Rindentrunk GC57Z26 von gagara und wellwonne verwiesen, bei dem  die Autorinnen zu einer Lesung vor Ort sein werden.

Termin: Sonntag, 20. Juli 16:00 – 18:00 Uhr.

Auf der Spur
Elke Heinicke und Jule Blum
Tübingen; konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, 2014

ISBN 978-3-88769-795-2

Und morgen habe ich die Ehre mit den beiden Autorinnen einen struwwelpod aufnehmen zu dürfen!

 

 

 

Juhu, heute abend kann ich es bei meinem Buchhändler abholen:

 

JpegHabe nämlich eine der Autorinnen am Freitag auf dem Lindentrunk-Event von gagara getroffen und gleich mal die Werbung auf ihrem Auto photographiert.

Und am Freitag direkt mit dem Photo beim Buchhändler vorbeigegangen und bestellt.

 

Wird also das neueste Buch von Hoecker eine kurze Lesepause erfahren müssen!

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Soooo, bevor nun auch bei uns die ersten Endjahressaisonartikel im örtlichen Einzelhandel auftauchen habe ich endlich die letzte Gelegenheit ergriffen und Urlaub genommen. In dem kleinen Örtchen Langenargen am Bodensee war ich vor 5 Jahren schoneinmal mit dem besten Muggel aller Zeiten und ja, es gibt neue Dosen…. Und ein paar alte Dosen, die ich schon damals nicht gefunden hatte ;-(
Schon witzig, wenn man da so langsam sich dem Ort nähert und dann sagen kann „Da vorne links muss jetzt so ein bemalter Wasserturm kommen, weißte noch, da liegt auch ne Dose“
Und an dem Kreisel da vorne, da liegt die, die ich 4 mal nicht gefunden habe. Da kommt einem der Urlaubsort doch gleich noch einmal vertrauter vor!
Heute war wettermässig allerdings die Feuchtigkeit vorherrschend, und die Moskito freuten sich mal wieder über einen badischen Einschlag im Mittagsbuffett. An der Argen entlang zappelten wir mehr denn dass wir spazierten, nur um die Plagegeister von uns abzuschütteln oder inflagranti beim Stich zu erschlagen.
Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb habe ich heute zwischen zwei Gewitterschauern noch eine Dose am Bootsanleger von Langenargen gesucht. GC40MN5 trieb mich damals, als ich noch Jung und unerfahren war schier zur Verzweiflung! Heute? Ein Blick, ein Griff und die Sache war erledigt;-))

Heute, also zwei Tage später war ich wieder an einer „alten“ Dose an der Kabelhängebrücke von Langenargen. Damals schier verzweifelt ob der Suche nach einem Micro an einer Eisenkonstruktion mit tausenden von Möglichkeiten und nur einem PDA mit GPS. Naja, auch heute war ich etwas auf der Suche, aber die Entscheidung, mal die Brücke zu verlassen und da zu suchen war erfolgreich. Gestern auf dem Heimweg noch schnell einen Drive-in-Cache mitgenommen und heute nach dem Einkaufen dann allerdings vor dem Sturm geflüchtet.

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Ein kleines Nickerchen gemacht, nicht ohne zuvor dem Sturm getrotzt und ein paar Bilder von schwankenden Schiffen gemacht zu haben. So ein Landei wie ich ist ja von Wind und Wellen fasziniert;-))
Und was nu? Da wacht man nach einer halben Sünde wieder auf und der Sturm hat sich gelegt ! Ja sogar die Sonne schmunzelt hinter den Gewitterwolken hervor. Hach, See ist doch schon was Schönes!!!

FÜNF  (Thriller)         FÜNF

Von Ursula Poznanski
2012, Wunderlich
978 3 8052 5031 3

Wer erinnert sich nicht noch an die gute alte Schnitzeljagd aus Kindertagen? Und wer hat nicht als Kind – zumindest kurz- mit dem Gedanken gespielt, Polizist werden zu wollen? Was ist aus diesen Erinnerungen aus altenZeiten geworden. Im Gegensatz zu vielen Dingen, die es heute nicht mehr gibt; diese beiden gibt es noch, aber natürlich moderner, schneller, grausamer!

Eine tote junge Frau auf einer Kuhweide. Für die Salzburger Mordkommissarin Beatrice Kaspary kein auf den ersten Blick ungewöhnlicher Fall. Tragisch, ja, aber eben doch schon wieder eher Alltag.

Die Aufklärung zieht sich zäh wie Kaugummi, bis sie auf eine ungewöhnliche Spur in Form von Koordinaten stößt, die der Täter anscheinend extra für die Polizei hinterlassen hat.
Mit einer perfiden Schnitzeljagd – die harmlose Variante nennt sich Geocaching – schickt der Täter die Kommissare von einem Tatort zum anderen; immer wieder geben die rätselhaften Anweisungen Raum für Irrungen und Wirrungen, doch eines steht fest, in jedem Versteck wartet eine grausame Überraschung auf die beiden.Was haben die Opfer gemeinsam, wer verbirgt sich hinter der Beschreibung „Ein Sänger, ein Verlierer, eine Schlüsselfigur“? Ein weiteres Opfer, drei weitere Opfer? Oder sind das alles nur falsche Fährten, die ein wahnsinnig gewordener Geocacher auslegt, um vom eigentlichen Tatbestand abzulenken?

Und was wird in der finalen Dose zu finden sein? Noch ein Opfer, der Täter selbst oder …

Ein spannender Krimi, gekonnt mit den Elementen des Geocaching verbunden; kein Wunder, ist die Autorin selbst begeisterte Dosensucherin.
Keine unnötigen Erklärungen, wie die Schnitzeljagd mit GPS funktioniert; nein, das Geocachen ist ein selbstverständlicher Bestandteil der Ermittlungen. So ist wohltuend, auch als alter Cacherhase dieses Buch zu lesen. Denn die Rätsel sind schlüssig, die Suchstrategien, die die beiden Ermittler anwenden, kennt man aus eigener Erfahrung; die Sackgassen, in die man hineinläuft, wenn man denkt, man ist einer Lösung schon ganz nah und das untrügliche Gefühl, dass die Dose doch hier eigentlich sein müsste, aber man sie nicht sieht. Auch beim hundertsten Male nicht und doch muss sie da sein. Und ist sie in diesem Thriller auch. Versprochen; aber ob man darüber glücklich ist, wenn man ihren Inhalt sieht??? Wieder ein Opfer mehr oder doch wieder Teile der schon bekannten Opfer?

Ob der Täter am Ende gefunden wird?
Nun, nicht jede Schnitzeljagd endet erfolgreich, oder?

Als Cacher sind wir ja üblicherweise im Gelände unterwegs. Sei es gepflegt im Wald und auf der Wiese, oder etwas rauer direkt im Gelände oder noch wilder auf Bäumen, Felsen, in Höhlen etc.

Und natürlich kommt man mit der einen oder anderen Schramme, blauem Fleck oder dickem Finger, angestoßenem Zeh usw. zurück. Glücklicherweise!!!!

Aber was ist, wenn es doch einmal zu schlimmeren Verletzungen kommt. Durch einen dummen Ausrutscher, ein falscher Schritt auf einem Stein; ein unsicherer Griff an der Kletterwand. Eine übersehene Astgabel beim Abseilen von einem T5er. Von den Gefahren auf den – auch von mir heißgeliebten – Lost Places gar nicht zu reden!
Oder der engagierte ältere Neucacher überschätzt seine Kräfte und Ausdauer, gerade jetzt, wo es plötzlich doch sehr warm geworden ist.
Aufr der Anfahrt zu oder von einem Nachtcache, ein Reh, ein Schlenker und ………

Also man sieht, es gibt genug Gelegenheit, in eine Situtation zu kommen, wo Erste-Hilfe-Kentnisse von Vorteil sind.
Aber wie war das nochmal? „Ach nee, ich trau mich nicht, da kann ich ja dem noch mehr weh tun“ oder “ Ich bin ja nie allein unterwegs, irgendeiner von den anderen wird schon was machen“

Leute, das gilt nicht: Jeder kann helfen!!!!

und wenn er sich unsicher fühlt; mal ein Auffrischungskurs kann nie schaden. DRK und ADAC bieten im Juni extra 90 minütige Kurse an, die Johanniter, Samariter, Malteser und wie sie alle heißen; bei allen gibt es die Möglichkeit.

Aber es gibt ja auch bestimmt Cacher, die schon einmal geholfen haben. Sei es während des Cachens oder sonst wo. Um den Zauderern und „Nee-ich-kann-das-nicht-Sagern“ die Scheu zu nehmen und zu zeigen, dass jeder helfen kann, hat Paul vom Blog  „AlltagimRettungsdienst“ einen Aufruf gestartet. Wer mag kann dort direkt posten oder einen eigenen Blogbeirag verlinken, in dem er oder sie schildert, wie er schon einmal geholfen hat.

Einfach um zu zeigen, dass es eigentlich ganz einfach ist. Und wenn ich nur andere dazu rufe, die mithelfen sollen. oder oder oder…

Also lest und macht mit!

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