struwwelpod


so könnte es letztenFreitag gelautet haben; das struwwelcheninterne Cachermotto!
Denn einerseits wurde zum Eisevent in Rohrbach geladen und andererseits hatte ich meine Ricoh theta dabei, um sie das erste Mal bei einem Event auszuprobieren. Sozusagen als Probelauf für Friedrichshafen.

Tja, was soll man dazu sgen, Nach einer langen harten Arbeitswoche diesselbige chillig mit einem Eis-Schleck-Test-Event ausklingen lassen; dabei sich gemiensam mit altbekannten und neuen Cachern über die bevorstehenden Megas und ungelöste Rätsel unterhalten und nebenbei mal noch die neue Kamera ausprobieren.
uuii, das gab erstaunte Gesichte, als sich alle im Kreis herum versammelt hatten und sich auf dem Handy in „ihrem“ Foto herumbewegen konnten. Hat allen richtig Spass gemacht und ich habe wieder ein paar Erfahrungspunkte im Umgang dazugewonnen, will ich doch in Friedrichshafen ohne große Fummelei das Event dann auch mit 360°-Panoramabildern dokumentieren.

 

 

 

Advertisements

Nun ist es geschafft; nachdem ich im März 2006 meinen ersten Cache geloggt hatte, konnte ich am 17.4.2017 den 1000sten Cache loggen. Und er passt soooo gut! So wurde ich mit dem Cachen älter, wenn auch nicht alt – bilde ich mir wenigstens ein. Aber man ist doch mit den Jahren abgeklärter geworden; ich laufe nicht mehr in der Nacht los, wenn in der Nähe eine Dose veröffentlicht wird. Ich studiere inzwischen sehr genau die Terrainwertung einer Dose, weil ich eben nicht mehr sooo leicht mal kurz in einen Baum, einen Hang oder an einer Mauer hochkomme. 

Und ich habe manchmal einfach nicht mehr so vile Geduld bei der Suche nach einem Tradi, der sich mir einfach nicht zeigen will; aber laut Listing nichts Besonderes sein soll. Dafür aber immer mehr Lust, sich an Rätsel ranzumachen, die mir früher einfach zu langwierig erschienen. 

Ja, ich gebe es zu, ich bin älter geworden, das Geocachen hat sich gewandelt, die Menschen, die Einstellungen, wie man cacht, haben sich verändert, die Qualität deer Dosen, die technischen <möglichkeiten, die Risikofreude mancher Cacher; immer spektakulärer, immer größer müssen die Events werden; wer heute noch. nicht auf einem Baum, Mast oder Turm geklettert ist; wird von manchen als Weichei und SissiCacher tituliert. Wer keine Lockpickingfähigkeiten sein eigen nennt, wer nicht ein gehöriges Equipment von den verschiedensten techischen Geräten hat; steht manchmal am Ende eines Multis ohne Chance da, weil er das jetzt gerade geforderte Equipment nicht dabeihat.

Tja, früher war es einfacher; da zog man mit seinem kleinen gelben Etrex los; das nur die Richtung und Entfernung anzeigen konnte; den Weg musste man sich selbst suchen.  Die Dosen waren zumeist mit Liebe gestaltet und die Locations sorgfältig ausgesucht; wollte man als Owner den anderen doch meist noch etwas Besonderes bieten. Da gab es keine Statistikcaches alle 200 Meter, nur damit man schnell auf eine hohe Fundzahl kommen kann; da musste es keine Dose im 30 Meter Baum oben sein, nur um den Suchenden den Thrill zu verschaffen.

Da gab es noch Rätsel, die man nur in Gruppenarbeit zusammen lösen konnte und wollte, ich erinnere mich nur an „Die zarteste Versuchung“ , bei dem sowohl das Lösen des Rätsels zum Happening und Stapeln einer bekannten Schokolade führte als auch die gemeinsame Hebung der Dose; wo alle sich auf einen gemeinsamen Termin einigten, um gemeinsam die Früchte der nächtelangen Arbeit zu ernten. 

Oder die Spannung, wenn man sich gemeinsam nachts zur Erstlösung eines neuen Multis traf; gemeinsam durch den finstren Wald stolperte und am Ende die Dose fand. Was waren das noch für Zeiten! Ich erinnere mich noch genau, als einmal 2 Cacher zu Besuch zu mir kamen, um dann gemeinsam einen der besten Nachtcaches mit mir zu lösen: „Papa November, der Kuchen ist angebrannt“

Oder der erste Dönerstag, der gleichzeitig die Keimzelle für den Heideberger Stammtisch „Der Berg ruft“ wurde; inklusive des ersten Caches mit Risiko für mich, nämlich unter einer Brücke montiert auf einem Fahrradträger 20 Meter über dem Erdboden.

Ach ja, das würde ich heute nicht mehr machen (können). 

Zurück zum 1000sten Cache! Irgendwie etwas besonderes sollte er ja schon sein; aber es musste jetzt nicht unbedingt ein Event dafür ins Leben gerufen werden; der Dönerstag hat nicht geklappt, da in Heidelberg nur einer zur Mittagszeit abgehalten wurde und da ich am nächsten Tag in Urlaub fahren wollte, war eine abendliche Veranstaltung nicht zu machen. Also war klar, dass der tausendste Cache wohl am Bodensee liegen würde. 

Und so fiel die Wahl auf den kleinen, im Verborgenen liegenden Cache „Alt und älter“. Wie passend! Noch bin ich nicht alt, aber eben älter geworden; die Location ein Kleinod in der Gegend, das im Schatten der bekannteren“Zwillingsschwester“ mir inzwischen fiel verlockender erschien. Und die Dose erst! Mein Gott, als ich diese Installation sah, fühlte ich mich doch ein bisschen alt; hatte ich doch schon mit dem Vorgänger meine ersten Schritte im Nerdleben gemacht.

Und so ist dieser kleine Cache in seinem ganz gewissen Dasein genau der richtige Cache für die 1000

Tja, nun bin ich endlich, nach über 10 Jahren mehr oder weniger intensiver Geocacherzeit, in der glücklichen Situation, vor meinem 1000. Fund zu stehen!

Yeah, Yippie, Juhuuu!!! Äh ja? Was soll dieser Freudenausbruch? Ist das was Besonderes? Ist doch einfach nur eine Zahl, oder? 10 Jahre dabei zu sein finde ich dann doch schon eher zu feiern, oder? Aber das sieht ja niemand, ausser man trägt es nach aussen. Und die guten Cacherfreunde? Die, mit denen man die ersten zaghaften Gehversuche im Finden und dann später im Legen von Dosen machte? 

Ja, die sind teilweise in alle Winde verstreut, aber bei Events trifft man sich hin und wieder oder hält lockeren Kontakt per Internet. Alles entwickelt sich weiter; manch Cacher, den man selbst zum Cachen brachte, hat einen längst bei den Funden überholt.  Wie war das im Jahr 2006, als das Cachen noch eine Art Geheimhobby war; nur für Eingeweihte? 

Wie es anfing? Eigentlich it ja der Kaffeeriese Tschibo schuld. Der brachte nämlich ein PDA mit GPS heraus, das ich mir anschaffte, um nicht immer so orientierungslos in der Gegend herumzufahren. 

Der PDA hatte eine GPS-Antenne und das Programm von Navigon ab Werk. Ab jetzt also konnte ich jeden Punkt genau anfahren; was ich noch nicht wusste, was das für Auswirkungen auf meine zukünftige Freizeitgestaltung haben sollte. Nerd wie ich damals schon war, war ich in meiner Bibliothek als technikafin und Freak bekannt und so war es nicht verwunderlich, dass eines Tages einer unserer EDV-Hiwis vor mir stand und meinte: du hast doch jetzt ein Navi, ich hab da ein Programm, das könnte dich interessieren.“ Und so war es passiert; ein paar Meter neben meiner Arbeitsstelle lag der von eben diesem Hiwi ausgelegte Cache „semper apertus“ der auch mein erster wurde. Betruetes Cachen in der Mittagspause sozusagen; entsprechend eingesaut aber glücklich mit dem ersten Fund.

Nun ja, genug des sentimentalen Rückblicks, vielleicht später mehr. Blick nach vorne und ja wo isser denn, der 1000ste Cache?

Nun bin ich ja schon ein kleines Weilchen beim Cachen dabei und tatsächlich komme ich der Vierstelligkeit nun doch endlich immer näher. Habe heute den 993. Cache gefunden und wenn alles so klappt wie ich es mir vorstelle, kann ich meine Vierstelligkeit auf einem 2tausender erreichen. Der Plan: eine Dose auf dem Säntis heben.

Davor muss ich aber noch mal losziehen und ein paar Dosen einsammeln und überhaupt, ich habe noch nicht geschaut, ob es überhaupt da oben eine für mich erreichbare Dose gibt.

Naja, in diesem Sinne:

Happy Caching!

struwwelpodonthe roadMal eine andere „Variante“ des Struwwelpods. Da ich gerne immer mal wieder Autofahrten mit dem Handy aufnehme, kam mir der Gedanke, das doch gleichzeitig mit einem Podcast zu verbinden.

Die erwähnten Caches:

Semper Apertus

Bergbahn Heidelberg- richtiger Cachename: Castle Cache

Ehrenfriedhof -richtiger Cachename: Kurpfalz Adventskalender Nr 14

 

 

Struwwelpod No 2 2014: Ein Gespräch mit den Autorinnen

von: „Auf der Spur“

Rindentrunk Event von gagara und Wellwonne: 20. Juli 2014, 16:00 Uhr am Rindenhäuschen oberhalb des Heidelberger Schlosses.

20140717-175537-64537055.jpg

Helau, Allaaf, Narri Narro,
des struwwelchen iss widder do!

Unn hat net faul, was mitgebracht
Een Podcast, was habt ihr gedacht?

Ok ok, Schluss mit karnevalistischem Gedöns,
Hier ist der Podcast

struwwelpod 1 2014

und hier sind die Links dazu:

Urwigo Builder

Wherigo-Tutorial vom Team Gummiseele

Wherigos mit Urwigo erstellen von Geocaching Dresden

WherIBlog von krolock

Nächste Seite »