struwwelpod


Wer sagt denn, dass es pro Podcast immer nur ein Thema geben darf??

Eben! Und deshalb geht es heute um das

  • Event No. 1: Der Berg ruft Jubiläum!
    10jährige Bestehen des Heidelberger Geocachingstammtischs
  • die erweiterte Cacherausrüstung
  • Reisevorbereitungen für Rügen
  • Mystery-Fieber für einen lieben Besuch
  • Filter bei der Cachesuche (wenn sich drei Cacher auf noch nicht gefundene Caches konzentrieren wollen)
  • Event No. 2: Der Berg ruft Bingo!
    Glücksspiel für einen guten Zweck: Der Erlös geht an die Waldpiraten

 

Zum Hören hier klicken:

struwwelpod reloaded No. 2: Querbeet

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Endstruwwelpod reloaded 01lich ist er da, der erste Struwwelpod reloaded mit dem Thema: Einfach mal drauflos geschwätzt. Also kein bestimmtes Thema, sondern zum Warmwerden…

Ohne Intro, ohne Inhaltsverzeichnis, ohne Musik. Ähh, stimmt nicht ganz, a bisserl Musik am Anfang ist scho drin! Eben einfach mal drauflosgeschwätzt.

Aber mit einem konkreten Termin:

„Der Berg ruft – 10 Jahre!“ GC877HP

am 29.6.2019 im Biergarten des ISG Hotels auf dem Boxberg.
Zum Hören hier klicken:

struwwelpod reloaded 01

Struwwelpod Reloaded Nummer 1

Technik erneuern, Anleitungen lesen…
Gesetze und neue Bestimmungen einhalten, Anleitungen lesen….
Musik, Sprachaufnahmen etc. zusammenbringen, Anleitungen lesen…..

Orr, ich glaube ich werde nie online gehen! Man, was war mein altes Zoom doch einfach in der Handhabung. Da gibt es bei dem neuen Einstellungen, die gibt es garnicht. Brauche ich die überhaupt? Mal in der Anleitung blättern…

Und warum bitteschön ist das mit der Intro und Zwischendurchmusik jetzt so kompliziert? Darf ich die jetzt benutzen oder ist der Podcast dann doch schon mehr als eine rein private Nutzung? Mal in der Anleitung blättern…..

Welches Programm hatte ich damals zum Schneiden etc. benutzt? Gibt es das überhaupt noch und wie ging das nochmal? Anleitung lesen……

Und wo habe ich denn die Podcasts eigenlich gelistet? Öhm, ratlos am Kopf kratz. Also wieder: Anleitung lesen, wie publiziere ich einen Podcast…

Und wenn diese Fragen alle geklärt sind, dass kommt die schlimmste Fragen aller Fragen:

Was soll ich denn bitte reden?
Gibts da auch eine Anleitung zum Lesen??

Ja, er lebt wieder, oder besser gesagt er wird wiederbelebt, der Struwwelpod.
Nachdem ein Anruf aus dem hohen Norden ein Event in der noch ferneren Zukunft in Aussicht stellte und im Laufe des Gesprächs der Satz fiel: „Als Einstimmung habe ich mir einen von Deinen Struwwelpods angehört“ war ich doch etwas von den Socken: die sind immer noch online? War doch aus gesundheitlichen und familiären Gründen das Cachen und Podcasten so überhaupt nicht mehr im Fokus und der letzte Struwwelpod über 5 Jahre her…..
Tatsächlich, sie stehen noch im Netz!
Was blieb mir da anderes übrig als das alte Equipment herauszukramen und mich mal wieder ans Mikro zu setzen.
Doch halt, was ist das? Mein gutes altes Zoom H2 gibt keinen Mucks mehr von sich! Mit dem ich doch die meisten Podcasts aufgenommen hatte, das mich in die Ostsee begleitete (man hörte noch auf der Aufnahme das Platschen, als es ins Wasser fiel…) und trotzdem noch funktionierte.
Tja, nun hat es einen moderneren Nachfolger (sogar mit Windpuschel) und der erste Struwwelpod geht in Produktion.
Wo war noch die Intromusikdatei? Und wie und wo habe ich die Dateien hoch geladen? Bin ich auch auf irgendeiner Plattform vertreten?
Leute, ihr glaubt gar nicht, wieviele Infos bei einer 5-jährigen Pause so im Nirwana verschwinden.
Und wenn man dann noch die Rechner ausgetauscht hat und die ursprünglichen Programme etc. noch nicht auf die neuen Geräte aufgespielt hat, uiuiui da ist aber noch gewaltig Vorarbeit zu leisten, bevor das erste Fitzelchen Ton über den Äther geht.
Und dann noch Themen suchen, Ablauf planen, die DSVGO beachten, Urheberrechte recherchieren, Links heraussuchen….. So langsam kommt die Erinnerung, was das früher schon für ein Aufwand war und warum so viele ambitioniert gestarteten Podcasts wieder aufgehört haben.
Also ich bin dann mal noch etwas am werkeln…

so könnte es letztenFreitag gelautet haben; das struwwelcheninterne Cachermotto!
Denn einerseits wurde zum Eisevent in Rohrbach geladen und andererseits hatte ich meine Ricoh theta dabei, um sie das erste Mal bei einem Event auszuprobieren. Sozusagen als Probelauf für Friedrichshafen.

Tja, was soll man dazu sgen, Nach einer langen harten Arbeitswoche diesselbige chillig mit einem Eis-Schleck-Test-Event ausklingen lassen; dabei sich gemiensam mit altbekannten und neuen Cachern über die bevorstehenden Megas und ungelöste Rätsel unterhalten und nebenbei mal noch die neue Kamera ausprobieren.
uuii, das gab erstaunte Gesichte, als sich alle im Kreis herum versammelt hatten und sich auf dem Handy in „ihrem“ Foto herumbewegen konnten. Hat allen richtig Spass gemacht und ich habe wieder ein paar Erfahrungspunkte im Umgang dazugewonnen, will ich doch in Friedrichshafen ohne große Fummelei das Event dann auch mit 360°-Panoramabildern dokumentieren.

 

 

 

Nun ist es geschafft; nachdem ich im März 2006 meinen ersten Cache geloggt hatte, konnte ich am 17.4.2017 den 1000sten Cache loggen. Und er passt soooo gut! So wurde ich mit dem Cachen älter, wenn auch nicht alt – bilde ich mir wenigstens ein. Aber man ist doch mit den Jahren abgeklärter geworden; ich laufe nicht mehr in der Nacht los, wenn in der Nähe eine Dose veröffentlicht wird. Ich studiere inzwischen sehr genau die Terrainwertung einer Dose, weil ich eben nicht mehr sooo leicht mal kurz in einen Baum, einen Hang oder an einer Mauer hochkomme. 

Und ich habe manchmal einfach nicht mehr so vile Geduld bei der Suche nach einem Tradi, der sich mir einfach nicht zeigen will; aber laut Listing nichts Besonderes sein soll. Dafür aber immer mehr Lust, sich an Rätsel ranzumachen, die mir früher einfach zu langwierig erschienen. 

Ja, ich gebe es zu, ich bin älter geworden, das Geocachen hat sich gewandelt, die Menschen, die Einstellungen, wie man cacht, haben sich verändert, die Qualität deer Dosen, die technischen <möglichkeiten, die Risikofreude mancher Cacher; immer spektakulärer, immer größer müssen die Events werden; wer heute noch. nicht auf einem Baum, Mast oder Turm geklettert ist; wird von manchen als Weichei und SissiCacher tituliert. Wer keine Lockpickingfähigkeiten sein eigen nennt, wer nicht ein gehöriges Equipment von den verschiedensten techischen Geräten hat; steht manchmal am Ende eines Multis ohne Chance da, weil er das jetzt gerade geforderte Equipment nicht dabeihat.

Tja, früher war es einfacher; da zog man mit seinem kleinen gelben Etrex los; das nur die Richtung und Entfernung anzeigen konnte; den Weg musste man sich selbst suchen.  Die Dosen waren zumeist mit Liebe gestaltet und die Locations sorgfältig ausgesucht; wollte man als Owner den anderen doch meist noch etwas Besonderes bieten. Da gab es keine Statistikcaches alle 200 Meter, nur damit man schnell auf eine hohe Fundzahl kommen kann; da musste es keine Dose im 30 Meter Baum oben sein, nur um den Suchenden den Thrill zu verschaffen.

Da gab es noch Rätsel, die man nur in Gruppenarbeit zusammen lösen konnte und wollte, ich erinnere mich nur an „Die zarteste Versuchung“ , bei dem sowohl das Lösen des Rätsels zum Happening und Stapeln einer bekannten Schokolade führte als auch die gemeinsame Hebung der Dose; wo alle sich auf einen gemeinsamen Termin einigten, um gemeinsam die Früchte der nächtelangen Arbeit zu ernten. 

Oder die Spannung, wenn man sich gemeinsam nachts zur Erstlösung eines neuen Multis traf; gemeinsam durch den finstren Wald stolperte und am Ende die Dose fand. Was waren das noch für Zeiten! Ich erinnere mich noch genau, als einmal 2 Cacher zu Besuch zu mir kamen, um dann gemeinsam einen der besten Nachtcaches mit mir zu lösen: „Papa November, der Kuchen ist angebrannt“

Oder der erste Dönerstag, der gleichzeitig die Keimzelle für den Heideberger Stammtisch „Der Berg ruft“ wurde; inklusive des ersten Caches mit Risiko für mich, nämlich unter einer Brücke montiert auf einem Fahrradträger 20 Meter über dem Erdboden.

Ach ja, das würde ich heute nicht mehr machen (können). 

Zurück zum 1000sten Cache! Irgendwie etwas besonderes sollte er ja schon sein; aber es musste jetzt nicht unbedingt ein Event dafür ins Leben gerufen werden; der Dönerstag hat nicht geklappt, da in Heidelberg nur einer zur Mittagszeit abgehalten wurde und da ich am nächsten Tag in Urlaub fahren wollte, war eine abendliche Veranstaltung nicht zu machen. Also war klar, dass der tausendste Cache wohl am Bodensee liegen würde. 

Und so fiel die Wahl auf den kleinen, im Verborgenen liegenden Cache „Alt und älter“. Wie passend! Noch bin ich nicht alt, aber eben älter geworden; die Location ein Kleinod in der Gegend, das im Schatten der bekannteren“Zwillingsschwester“ mir inzwischen fiel verlockender erschien. Und die Dose erst! Mein Gott, als ich diese Installation sah, fühlte ich mich doch ein bisschen alt; hatte ich doch schon mit dem Vorgänger meine ersten Schritte im Nerdleben gemacht.

Und so ist dieser kleine Cache in seinem ganz gewissen Dasein genau der richtige Cache für die 1000

Tja, nun bin ich endlich, nach über 10 Jahren mehr oder weniger intensiver Geocacherzeit, in der glücklichen Situation, vor meinem 1000. Fund zu stehen!

Yeah, Yippie, Juhuuu!!! Äh ja? Was soll dieser Freudenausbruch? Ist das was Besonderes? Ist doch einfach nur eine Zahl, oder? 10 Jahre dabei zu sein finde ich dann doch schon eher zu feiern, oder? Aber das sieht ja niemand, ausser man trägt es nach aussen. Und die guten Cacherfreunde? Die, mit denen man die ersten zaghaften Gehversuche im Finden und dann später im Legen von Dosen machte? 

Ja, die sind teilweise in alle Winde verstreut, aber bei Events trifft man sich hin und wieder oder hält lockeren Kontakt per Internet. Alles entwickelt sich weiter; manch Cacher, den man selbst zum Cachen brachte, hat einen längst bei den Funden überholt.  Wie war das im Jahr 2006, als das Cachen noch eine Art Geheimhobby war; nur für Eingeweihte? 

Wie es anfing? Eigentlich it ja der Kaffeeriese Tschibo schuld. Der brachte nämlich ein PDA mit GPS heraus, das ich mir anschaffte, um nicht immer so orientierungslos in der Gegend herumzufahren. 

Der PDA hatte eine GPS-Antenne und das Programm von Navigon ab Werk. Ab jetzt also konnte ich jeden Punkt genau anfahren; was ich noch nicht wusste, was das für Auswirkungen auf meine zukünftige Freizeitgestaltung haben sollte. Nerd wie ich damals schon war, war ich in meiner Bibliothek als technikafin und Freak bekannt und so war es nicht verwunderlich, dass eines Tages einer unserer EDV-Hiwis vor mir stand und meinte: du hast doch jetzt ein Navi, ich hab da ein Programm, das könnte dich interessieren.“ Und so war es passiert; ein paar Meter neben meiner Arbeitsstelle lag der von eben diesem Hiwi ausgelegte Cache „semper apertus“ der auch mein erster wurde. Betruetes Cachen in der Mittagspause sozusagen; entsprechend eingesaut aber glücklich mit dem ersten Fund.

Nun ja, genug des sentimentalen Rückblicks, vielleicht später mehr. Blick nach vorne und ja wo isser denn, der 1000ste Cache?

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