Technisches


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Naja, gezupfert hat es mich ja schon seit langem, einen Wherigo zu erstellen. Allein meine völlige Unkenntnis in jeglicher Programmiersprache und das Nichtvorhandensein eines intuitiv zu bedienenden Wherigo-Erstellungsprogramms hat mich immer wieder davon abgehalten. Dann kam der Unfall dazwischen und ich war mit Gesundung beschäftigt und einfach nicht in der Lage, das Terrain zu erkunden. Zeit zum Rumprogrammierenprobieren hätte ich ja gehabt.
Aber so ganz ohne vor Ort Kenntnisse kann man keinen Wherigo machen, finde ich jedenfalls!
Also blieb das Vorhaben noch ein Jahr länger nur im Kopf, aber ohne konkret zu werden.
Doch dieses Jahr im Januar kam mir eine gute Idee, also Geschichte in den Sinn; ich hatte tatsächlich auch Zeit, mich mit den diversen Programmen zu beschäftigen und so keimte das kleine Pflänzchen Wherigo plötzlich munter auf und gedieh.
Zuerst stand die Idee für die Geschichte, dann kam die Frage, welches Programm sich für die Erstellung eignen würde. Der Wherigo-Builder von Groundspeak ist ja in den Kinderschuhen stecken geblieben; man kann ihn zwar benutzen, aber die vielen Bugs, die er hat und die vielen Einstellungen, die nur für amerikanisch ausgelegte PCs funktionieren, hielten mich von der Benutzung ab. Dann gibt es noch den Urwigo-Builder, eine anfangs tschechische Eigenproduktion, lange gab es sie nur in tschechisch und englisch; inzwischen ist zum Glück auch eine deutsche Übersetzung verfügbar. Da bei der Recherche nach Anleitungen in der Mehrheit der Urwigo-Builder genannt und benutzt worden war, fiel die Wahl auf diesen, obwohl ich die Idee des Earwigo-Builders, der das Ganze als webbasierte Version anbietet, auch ganz spannend finde.
Netterweise lässt sich der Urwigo auch auf einem USB-Stick installieren, was mir sehr entgegen kam, arbeitete ich doch an verschiedenen Orten.

Vorarbeiten, bevor man überhaupt an’s Programmieren denken sollte:
– die Route mit den Stationen sollte klar sein (also vor Ort checken, wie groß die Zonen sein sollten und wo)
– die Aufgaben an den einzelnen Stationen sollten klar sein (ich bevorzuge auch bei einem Wherigo einen konkreten Bezug zur Örtlichkeit)
– die auftauchenden Personen und Gegenstände sollten klar sein
– die einzelnen Handlungen an den Stationen sollten klar sein (wenn man erst beim Programmieren überlegt, was eigentlich passieren soll, kann man sich allzuleicht verstricken)

Dann sollte man für die auftauchenden Personen und Gegenstände Bilder und Icons in der geeigneten Größe erstellen; genauso verfahren mit Ton- und Videosequenzen.
Wie? Ton und Video? Das kann ein GPS-Gerät doch gar nicht!
Stimmt, aber da lade ich gerne den Zorn der Smartphoneverächter auf mich; aber ich finde die Verwendung von Ton-und Videosequenzen ist einer der phantastischen Möglichkeiten, die so ein Wherigo gegenüber einem klassischen Geocache bietet. Denn nicht überall kann oder will man aufwendige technische Installationen verbauen!

Geplant hatte ich eine Runde mit Startzone, vier Stationen und Finaldose. Also den Urwigo gestartet und eine neue Cartridge benamst und abgespeichert. Das erste, was ich etwas verwirrend fand war der Umstand, dass der Wherigo eine Koordinate bekommen muss, den ich direkt in den Cartridge-Eigenschaften angeben muss. Das ist aber nicht unbedingt die Startzone, sondern an dieser Stelle erscheint das Wherigo-Icon auf der Karte.
Die Startzone und die anderen Zonen definiert man am besten in einem Rutsch durch, benennt sie mit einem treffenden Namen und bildet die Zone entweder durch Angabe der Koordinaten der Eckpunkt oder man benutzt, was ich viel bequemer finde, die Kartenansicht zum Abstecken der Zonen. Ein kleiner Tipp am Rande; wenn man die Sattelitenansicht verwendet, unbedingt die 45Grad Ansicht rausnehmen, das gibt nämlich eine unheimliche Verzerrung der Zone.

Wenn man nun alleZonen definiert hat, kann man, sofern man das vorbereitet hat, jeder Zone noch ein Bild zuweisen, was beim Betreten der Zone auf dem Bildschirm erscheint.
Da ein Wherigo die Angewohnheit hat, bei mehr als 6 aktiven Zonen gerne abzustürzen, habe ich an dieser Stelle definiert, wann welche Zone aktiv und sichtbar sein soll. Nur aktiv bedeutet nicht, dass der Spieler die Zone auch angezeigt bekommt! Also immer auf aktiv und auf sichtbar setzen, wenn man möchte, dass der Spieler die Zone, wo er z.B. als nächstes hinlaufen soll, auch sieht.
Was im Umkehrschluss natürlich auch versteckte aktive Zonen zulässt, die der Spieler zwar betreten kann und Aktionen auslöst, dies aber nicht bemerkt oder bemerken soll.

Ich entschied mich also, bei jedem Verlassen einer Zone diese zu inaktivieren und unsichtbar zu machen und die nächste anzusteuernde Zone dementsprechend zu aktivieren und sichtbar zu machen.
Dann war der erste Praxistest im Gelände angesagt und die erste Merkwürdigkeit trat zutage: es wollte sich partout die Startzone nicht zeigen. Obwohl auf aktiv und sichtbar gesetzt, tauchte sie bei manchen Geräten auf und bei manchen nicht.
Dieser erste Kontrollgang ist wichtig, weil man vor Ort austesten kann, ob die Zonengrösse ausreicht, ob nicht ein Gebäude den Empfang stört etc.

Fortsetzung folgt….

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Gerade beim Podcastladen entdeckt;
das OSM-Blog macht jetzt auch einen Podcast.

 

Noch nciht reingehört, es gibt bisher 3 Folgen.

Da ich neben dem Geocaching ja auch noch einen Bürojob habe ;-)) und auf dem diesjährigen 100. Kongreß der Bibliothekare (= 100. Bibliothekskongreß in Berlin) auch noch die Verquickung von Beruf und Hobby möglich war, konnte ich nicht umhin, den Vortrag von Timo Glaser aufzunehmen, um zu zeigen, dass Geocaching inzwischen nicht nur im Geographieunterricht oder in Tourismuskreisen angekommen ist, sondern sogar wir “Bücherwürmer” das Geocachen für Lehrzwecke entdeckt haben.

Timo Glaser ist Bibliothekar an der Universitätsbibliothek Marburg und hat dort 5 Caches ausgelegt, Multis und Mysteries, die immer ein bestimmtes Thema abhandeln. So lernt man bei einem Multi die verschiedenen, in der Stadt verteilt liegenden Zweigstellen der Universitätsbibliothek kennen, bei einem anderen Cache muss man im Online-Katalog ein bestimmtes Buch suchen, um aus den dann angezeigten Buchdaten die Informationen für die Finalkoords. zu errechnen.
Alles Dinge, die ein “Normalmensch” nicht braucht bis er die Dienste der Unibibliothek in Anspruch nehmen will.
Grundgedanke des Owners ist, einfach einen zusätzlichen Informationskanal anzubieten, da so die Dienste einfach auf eine spielerische Weise erlernt werden.

Natürlich hat diese Art der IK-Schulung ihre Grenzen: Am banalsten die Öffnungszeiten und eventuelle Zugangsbeschränkungen der einzelnen Bibliotheken, will man den Geocacher auch zum Betreten der Bibliothek bringen.
Genauso verhält es sich mit der Benutzung der verschiedensten Online-Dienste der Bibliothek, inzwischen werden meist noch Zugangsdaten in Form von Benutzernummer u. Password benötigt, was ein nicht an der Universitätsbibliothek eingeschriebener Nutzer natürlich nicht hat. Da muss unbedingt darauf geachtet werden, dass die zu benutzenden Dienste frei zugänglich sind.
Auch sollte man beim Auslegen daran denken, dass nicht jeder Mitarbeiter der “becachten” Bibliothek unbedingt etwas mit unserem Hobby anfangen kann und dementsprechend fragend in den Raum hereinspazierende Cacher dann plötzlich auf einen “Bibliotheksdrachen” stoßen.
Obwohl, diese Spezies ist doch schon lange ausgestorben, oder nicht ???

Also, hört es Euch an; ich habe versucht, die Qualität so gut wie möglich anzuheben, allerdings war der Vortragsraum nicht abgeschlossen, im Hintergrund lief eine Posterausstellung, die natürlich mit entsprechender Geräuschkulisse vewrbunden war.

Die Daten für den Vortrag:

100. Deutscher Bibliothekartag
Mittwoch, 8.06.2011
TK1 Innovative Lösungen und neue Technologien in der Bibliothekspraxis
Timo Glaser: Geocaching in Bibliotheken – Ik-Schulungen auf neuen Wegen

Vortragsfolien

Audioaufnahme

ja, auch wenn es in letzter Zeit immer mehr zum Ruheständler geworden ist, mein gutes altes gelbes Etrex erfreut sich immer noch bester Gesundheit, wenn man mal von ein paar Alterserscheinungen wie lockeren (Gummi-)Bändern und Pixelfehlern auf dem Display absieht 😉
Und doch habe ich dieses jahr mehr mit dem Smartphone gecachet als mit dem Etrex; war mir doch die Ausdruckerei der Listings und das ewige Kopieren der Waypoints – wehe wenn der GC-Name 7stellig war – auf die Dauer zu umständlich.

Doch eigentlich ist mir mein Smartphone für eine richtige Querfeldein-Tour zu schade; aber ein neues GPS wiederum zu teuer.
Doch jetzt gibt es die Etrex-Serie von Garmin wieder. Und ein kleines gelbes gibt es auch.  Genau was ich brauche. Pfeil und Entfernungsangabe, das ist doch das richtige Cachen. Den Weg selbst suchen müssen, auch wenn’s dadurch mal ein paar Meter mehr werden….

 

Und trotzdem hat es alles, was es zum papierlosen Cachen braucht, sagt Garmin.

Mit 119,- €uro auch durchaus mal im Monatsbudget drin; trotz Urlaub und Cachemobil…

Und bis Ende August ist ja auch noch eine Weile hin…..
eigentlich viel zu lange…..
wieso gibt es das nicht jetzt schon?
Ob die Testgeräte ausgeben?
Auch an Basic-Geocacher wie mich?

Ach, ich freue mich auf jeden Fall!!!!

social network!

vorbei die Zeiten, als man als Cacher noch einsam über den Rätseln brütete, nur um keinem anderen Konkurrenten wertvolle Tipps und damit die Chance einen FTF’s zu geben. Vorbei die Zeiten, als Geheimhaltung alles und Gemeinschaft noch nichts war!

Wenn heute ein neuer Mystery in der Homezone aufpoppt, dann glühen die Drähte und Glasfasern; wer spricht denn hier noch von Telefon:-))

In Sekundenschnelle sitzen die verschiedenen Experten am Chatrohr und die Theorien schwirren nur so durch die Luft.
So bündeln sich die Kräfte der Cacher virtuell; bei  des Rätsels Lösung wird via Netzwerk ein gemeinsamer Hebetermin vereinbart und so nebenbei ein kleines Minievent gestaltet.

Cachendes Netzwerk oder netzwerkelnde Cacher:

Die Facebookgruppe „Heidelberger Geocacher“ ist eine gschlossene Gruppe; das bedeutet, dass zwar die Mitglieder öffentlich sind, die Nachrichten jedoch nur für Gruppenmitglieder sichtbar. Also keine Gefahr durch/für Facebook-Muggles! Wer beitreten möchte, melde sich bei einem der Heidelberger Cacher vial Mail und er wird der Gruppe hinzugefügt.

Bei „wer kennt wen“ gibt es jetzt keine spezielle Gruppe für Heidelberg, aber eine „Geocacher Rhein-Neckar-Kreis“; allerdings liegt der Mitglieder-Schwerpunkt ausserhalb von Heidelberg! Habe sie mal durchgeschaut.

Wer noch mehr Cachergruppen in anderen Netzwerken kennt bitte einfach in den Kommentaren melden, werde sie dann einfügen.

Kam doch noch vor zwei Tagen immer wieder die Meldung „Senden nicht erfolgreich“ wenn man einen Multi aus seiner gpx-Liste hochladen wollte, so funktioniert das inzwischen problemlos.

 

Und auch die normalen Formatierungen(neuer Absatz, neue Zeile, fettgedruckt, schräggedruckt…)  werden inzwischen umgesetzt.

Die „additional Waypoints“ aus der gc.com Beschreibung werden am Ende des Listings angefügt mit der Originalnummerierung von groundspeak.

Es wird also im Hintergrund wohl eifrig gewerkelt.

Allerdings sollte jetzt so langsam mal das mit den Bildern klappen, denn ohne funktionieren viele Caches einfach nicht.
Oder ist das etwa nicht vorgesehen? Weil auf manchen Garmin-Geräten keine Bilder dargestellt werden können??? Ihc hoffe nicht, denn in der Startphase und auf der Startseite war ja von geräteunabhängig… die Rede.

Ach ja übrigens, wer mehr auf Filmchen steht, ich habe eine neue Seite auf diesem Blog aufgemacht, wo ich die verschiedenen Funktionen von opencaching.com mit Filmchen erkläre.

So, nachdem ein Tag vergangen ist funktioniert doch einiges inzwischen besser auf der Seite. So habe ich heute doch schon 2 Caches in meiner Homezone entdeckt; die wohl von ihren Ownern testweise von gc.com auf opencaching.com kopiert worden waren.

So wollte ich auch mal einen Versuchsballon steigen lassen – gestern funktionierte das Einstellen des Zuckerladen-Caches ja noch nicht. Aber jeden einzelnen meiner Caches von Hand transferieren? Zu umständlich und zeitaufwendig. (Jaaa, ich weiss, aber ich bin und bleibe Rechtschreibrefor resistent!!!)

Das dachte sich wohl auch Garmin und so haben sie eine nette Importfunktion eingebaut. Etwas versteckt zwar findet man sie nicht bei „Cache einstellen“, sondern unter den „Einstellungen“.
Dort kann man sowohl seine Funde als gpx als auch seine eigenen Caches hochladen.

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Also schnell rüber zu geocaching.com und eine pocket query der eigenen Caches gezogen und hier hochgeladen.

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Die Caches werden nicht direkt hochgeladen und veröffentlicht, sondern ersteinmal als Entwürfe gespeichert; als Owner ist man dann angehalten, jeden Cache einzeln zu bearbeiten. Dies habe ich mit dem Zuckerladen dann mal ausprobiert.

Also angeklickt und so sah das Listing dann aus:

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Beide Haken müssen gesetzt werden, sonst geht es nicht weiter. Koordinaten waren korrekt übernommen worden, den Status habe ich auf „aktiv“ gesetzt. Dann weiter…

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Die Bewertung musste nur bei der Schwierigkeit etwas angepasst werden, denn natürlich ist der Cache getarnt und nicht frei sichtbar. Ansonsten stimmten die Angaben.
Und weiter…
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Das Listing wird hier in html angezeigt; gut, das ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber macht mir jetzt nicht unbedingt viel aus. Ansonsten sind die Formatierungen und Links alle übernommen worden. Der Hint kommt vor dem Listing – hier natürlich unleserlich gemacht von mir – auch das anders als gewohnt, aber eigentlich marginal.Gut finde ich die Möglickeit Tags für seinen Cache zu vergeben; so habe ich diesen Innenstadtcache mal gleich als Stadtcache und als Touristencache getaggt; wenn man sich so später bei der Suche in einer fremden Stadt die Caches thematisch sortiert anzeigen lassen kann, dann finde ich das sehr hilfreich.
Vielleicht bilden sich ja in der Zukunft so ein paar Standardtags heraus; ansonsten besteht natürlich auch hier die Gefahr des Wirrwarrs und der Mehrfachbenennung für ein und diesselbe Bezeichnung. Auch Schreibfehler führen zu einer unnötigen Aufblähung der Tags.

Und senden…

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Der Cache ist aus der Liste der Entwürfe verschwunden und im Kopfbereich der Seite aufgetaucht und anklickbar.

Das neue Listing…

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Die Bewertung der Attraktivität – was ich in meinem gestrigen Artikel noch fälschlicherweise dem Owner zuschrieb dies tun zu können – wurde von opencaching.com hinzugefügt; auf Grund welcher Daten hier die Attraktivität auf „witzig“ eingestellt wurde, ist mir noch nicht so ganz klar; allerdings habe ich dann bei den zwei anderen Caches in Heidelberg nachgeschaut, die starteten genau so bei 3,5 ; da scheint es sich also um einen standardisierten Anfangswert zu handeln.

Allerdings werden im Listing vorhandene Bilder nicht mit angezeigt; was ja klar ist, sind sie doch nicht auf der Plattform hinterlegt. Nur wo ist die Möglichkeit Bilder hochzuladen? Vorallem bei Spoiler-Bildern ist das momentan sehr ärgerlich.

Etwas stutzig machte mich das Datum des letzten Fundes; der Cache wurde laut geocaching.com am 6. Dezember 2010 das letzte mal geloggt; hier ist das neueste Log vom 11. September 2010???
Auch hier der Vergleich mit den anderen Caches – da scheint es wohl noch ein „Log-Delay“ zu geben, aber das wird sicher bald korrigiert werden.

Hier das Listing und das letzte Log des Zuckerladens auf geocaching.com zum Vergleich

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Noch etwas am Rande zum Listing von opencaching.com: Wenn man in die Karte zoomt und die höchste Auflösung wählt, dann schaltet sich automatisch die Ansicht „bird’s eye“ ein und das sieht dann beim Zuckerladen so aus:

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Finde ich persönlich gut.

So, damit ist das Hochladen des ersten Caches erfolgreich geglückt, heute abend werden die nächsten folgen.

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