Vorbereitungen


Die Urlaubszeit ist gekommen und ich habe doch tatsächlich noch einen Platz im Auto bekommen. Der beste aller Muggel – die älteren Leser erinnern sich – hat sich bereit erklärt, ihr Zimmer mit mir zu teilen und so werde ich wohl in knapp 5 Wochen meinen Koffer einem Tür-zu-Tür-Lieferdienst (hat hier irgendwer noch Adressen?) anvertrauen und hoffen, dass er vor mir am Urlaubsort ankommt. Sonst muss ich mich nämlich den ganzen Tag am Nacktbadestrand rumdrücken und nix wird’s mit Dosensuchen am Ellenbogen, Kliffende und Bahnwärterhäuschen!

Spätestens jetzt wisst Ihr, auf welches Eiland es mich verschlägt; genau, war ich doch das letzte Mal in Vorcacherzeiten auf Sylt, so habe ich mir dieses mal schon die Pocket Query gezogen und bin heimlich am Wanderpläne machen.

Der morgendliche Strandlauf wird für die unmittelbare Homezone genutzt; die weitere Tagesplanung steht unter dem Motto: „Fahrt Ihr mal dahin wo Ihr hin wollt; ich will hier einen Strandspaziergang machen; wir treffen uns heute nachmittag da und da wieder!“ Bei nur einer Woche Aufenthalt ist da eine straffe Organisation vonnöten; vorallem wenn alle Begleiter Muggels sind und keinerlei Geduld aufbringen, wenn man einen Ort 3 Mal umrundet, weil sich die Dose nicht offenbart.
Nun ja, ich werde sehen, wieviele der Caches ich erhaschen kann, zum Glück habe ich ja nicht den Ehrgeiz, die ganze Insel leercachen zu wollen!
Obwohl…. das hat doch schon was, mal nur Smilies auf der Insel zu hinterlassen!
Mmhhh, ob ich nicht doch????

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hört sich im Juni zwar etwas merkwürdig an, aber ab heute ist die Reise fest gebucht und ja, es gibt dort auch Caches, die ich des Abends oder Morgens schnell – hoffentlich – heben werde. Cornwall
Und nein, ich bin kein Rosamunde Pilcher Fan! Nein, ich finde England im  Allgemeinen ganz spannend und den Süden im Besonderen absolutely lovely, especially the gardens and parks.
Huch, ich fang ja schon zu schreiben an als wär ich schon drüben! Adipossette muss jetzt jeden Abend ihren engliscen Wortschatz auffrischen, denn mit Französisch wird sie da ja wohl nicht weit kommen! Ausserdem bin ich mal gespannt, was sie zur englischen Küche sagen wird; hoffentlich will sie nicht andauernd nur Fish ’n Chips!
Ach ich freue mich einfach auf diesen Urlaub, das letzte Mal, als ich in Cambridge für 3 Wochen war, hatte ich noch keine Ahnung von Geocaching, wahrscheinlich bin ich da in schönster Muggelmanier an den Dosen vorbeigestiefelt.
Hier meine voraussichtliche Reiseroute:

Suedengland und Cornwall1. Tag Anreise und Übernachtung in Hastings
2. Tag Eastborne und Brighton
3. Tag Exeter und Dartmoor National Park
4. Tag Lizard Pninsula, Fowey und Lost Gardens of Heligan
5. Tag St. Ives, Chycauster, Land’s End, Penzance und St. Michael’s Mount
6. Tag Tintagel, Clovely und Exmoor National Park
7. Tag Kathedrale von Wells,  Stonehenge und Dartford
8. Tag Rückreise
Danach nehme ich dann eine Woche Erholungsurlaub! Und die neugesprossenen Dosen in und um Heidelberg wollen ja auch gepflückt werden…

Falls also jemand schon mal cachenderweise dort in der Gegend war und / oder eine Empfehlung hat…

für Sie in der Post heute!
Mit diesen Worten kam der Hausmeister heute in mein Büro und überreicht mir einen braunen DIN A4 Umschlag; unfrankiert und offensichtlich per Bote an der Einganstüre etc. abgegeben worden. Natürlich ohne Absender. Bei der Tageslichtdurchleuchtung ergab sich nur ein Gewirr von Drähten oder Ähnlichem. Gewicht nur ein paar hundert Gramm, knickbar (obwohl davon unter diesen Umständen abzuraten ist)…

Nun, was solls, wer als Geocacher in jedes Baumloch und in jeden Hohlraum greift, unter Brücken krabbelt und Höhlen kriechenderweise erforscht, der lässt sich von solchen Bedenken der Poststelle doch nicht kirre machen!

Und in der Tat, der Inhalt entpuppte sich als 15 Meter Schnur! Geschickt von den Lessies, die damit wohl die heimliche Hoffnung hegen, dass ich nun endlich den Cache „Schnurstracks“ GC1J00G absolvieren möge!!!

Und da ich bisher keine 15 Meter Schnur, die man dafür benötigt, auftreiben konnte, hatte ich immer eine gute Ausrede.
Aber jetzt kann mich ja eigentlich nur noch der innere Schweinehund von diesem Cache abhalten; naja, der wird einfach an die 15m Hundeleine gen0mmen.

Danke an die Lessies für die Starthilfe!

struwwelchen packt den Rucksack zum Cachen und nimmt mit:

PICT5550 copy 1 PDA für Auto-Navi und RunGPS
2 Stativ, einmal für Fotos und dann aber auch gut zum Stochern geeignet. Dazu natürlich meine Dimage Z1
3 Mp3-Player für Podcast hören und aufnehmen
4 Holux zum Tracken; Wegstrecke und Km
5 Etrex H
6 Videocamera
7 Papierausdruck + Stift
8 Handy
9 Notizbuch für Tradis etc
Ansonsten tummeln sich im Rucksack noch Batterien, Taschenlampe und UV-Lampe, manchmal auch das Laptop und natürlich Tb und Coin……

Im Cachemobil befindet sich dauerhaft festes Schuhwerk, Regencape und Trinkwasser. Bei Rudel-FTF-Jagd auch mal ein Piccolöchen, falls es was zu feiern geben sollte und ein 3-Bein-Stativ.

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade – Was muss mit von neirolf.

Die neuen Beiträge liegen ab 26. Januar 2009  jetzt bei:

 

Wenn das Etrex sachte pendelt – Der Struwwelpod

 

struwwelblog 02

da der Bodensee doch grösser ist als erwartet – natürlich nur was die Cachedichte angeht – müsste ich ja kiloweise Cachebeschreibungen mitschleppen! Also mal im Internet gesucht und dieses nützliche Teil gefunden, das in der 30 Tage Testversion gerade so für die Urlaubszeit reicht: Geoscout  Woodpecker Geoscout für Windows mobile (geändert 20.4.2015)

Da hab ich mir jetzt ma die verschiedenen Pocket Queries für touristische Punkte rund um den Bodensee runtergeladen und werde sie dann zu gegebener Zeit einspielen.  Und da mein PDa ja auch GPS hat, kann ich mich dann direkt dorthin lotsen lassen. So der Plan und so verspircht es die Beschreibung. Auch loggen kann man direkt aus dem Programm raus, Hints entcrypten und vorherige Logs lesen. Und da unsere Unterkunft WLAN hat, kann ich mir auch direkt neue Caches runterziehen,falls mir die 150 nicht reichen, die ich bis jetzt zusammen hab.

Vielleicht sollte ich noch kurz Lichtenstein und St. Gallen mit aufnehmen, wer weiss, vielleicht fahr’n wir übern See, übern See…..

Mein Cachemobil ist inzwischen zu klein; naja bei der vielen Zuladung, die da wäre: Etrex, PDA, OGO, Handy, Taschenlampe, Kopflampe, Metermass, Zanke, Schraubenzieher, Ersatzdose, Ersatzlogbuch, Stifte, Coins, Tbs, Tradematerial, Wanderschuhe, Ersatzhose, Rucksack, Camera, Batterien, MP3-Player zum Aufnehmen und Hören von Podcasts, Handy; sämtliche Ladegeräte dazu, Spiegel, Lupe, Fernglas………

Da war dann schon der erste Koffer voll und ich hatte noch nichts sonst gepackt. Zwei Koffer vom besten Muggel aller Zeiten waren auch angekündigt und schon war das Auto voll. und wo soll die erweiterte Ausrüstung hin? Als da sind Faltboot, Kletterausrüstung, Verpflegung, Taucherzeugs……?

Ach wie gut dass niemand weiss, dass ich struwwelchen gleich heiss.
und mit vollgepacktem Wagen will sein Lager bald aufschlagen
an dem schönen Bodensee.  Jolodi und Jolodee
Und auch die Schweiz ist diesmal dran,
drum werden übern See wir fahr’n
und chachen bis das Etrex raucht!

Bin inzwischen auf das Muggelmobil umgestiegen, ist definitiv eine Nummer größer; auch wenn das Faltboot etc. trotzdem nicht mitkönnen.
Hihihi, wenn Ihr wüsstet, dass ich garkein Faltboot habe…. Aber ich finde es immer wieder faszinierend, welche Ausrüstung bei manchen Cachern in der Garage lagert…
Aber bis einschliesslich Fernglas stimmt es. Oder hab ich etwas was vergessen?
Bitte mailen, falls Euch etwas auffällt, dass ich unbedingt mitnehmen müsste! Nicht dass ich dann am Bodensee stehe und nicht cachen kann!

Habe ich doch beim Team Hildesheim ein supernützliches Tool für meinen PDA gefunden, das auf den ersten Blick supergut aussieht und auch ohne Zicken funktioniert: THGCT 2.

Hört sich wie ein Cache an, ist aber die Abkürzung für „Team Hildesheim Geocaching Tool“.

Gerade so Kleinigkeiten wie Umrechnen, mathematische Berechnungen, Entfernungen zwischen zwei Punkten, das war für mich als PDA-Nutzer immer etwas ungünstig, da musste dann doch noch das Etrex mit; so habe ich mit dem GeoScout alle Beschreibungen mit und mit dem THGCT 2 dann noch die weiteren Hilfsprogramme. Der erste Praxistest am Bodensee steht an; schreibe dann einen ausführlichen Bericht, Bericht.

PS: Nehme trotzdem noch die Papierversion der Caches und das Etrex mit. Man kann ja nie wissen.

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