sagt sie immer.
„Du bist schuld!“ das hört niemand gerne. Vorallem nicht, wenn dieser Satz von jemandem kommt, den man schon sehr lange kennt. Mit dem man eine aufregende und spannende Lebensphase in einer fremden Stadt in Teilen zusammen verbracht hat.
Jemand, mit dem man auch über Patenschaft und andere Lebensabschnitte sich verbunden fühlt.
Den man im Ausland besucht hat und der einen in einer schweren Zeit unterstützt und aufgemuntert hat.
Und dann immer wieder dieser Satz: „Du bist schuld!“

Jetzt habe ich sogar einen Brief bekommen, der mit diesem Satz beginnt!……

 

 

 

 

 

 

Und ich freue mich RIESIG darüber!

 

 

 

 

 

 

 

Denn ich habe ihr zu einem Hobby verholfen, das sie in der ganzen Welt ausüben kann. Das ihr anscheinend Spaß macht, sonst hätte sie mich nicht schon längst in allen Statistiken überflügelt! Und sonst würden wir nicht immer wieder zusammen losziehen; wenn wir uns denn mal sehen.
Und nun habe ich sogar ein Exemplar ihrer ersten eigenen Coin geschenkt bekommen; denn:

Ich bin ja schuld an diesem ganzen Geocaching, zu dem ich meine beste Freundin damals verführt habe;-)

 

Liebe C…….,

ja, ich bin gerne schuld daran, dass Du Deine Freizeit mit netten und immer wieder neuen Leuten verbringst, ich bin gerne dafür verantwortlich, dass Deine Hunde immer genügend Auslauf bekommen, wenn Du wieder auf Caching-Tour gehst und ja, ich bin auch gerne Schuld, dass Deine Kinder mnachnmal nur maulend mitkamen. Meistens hatten sie ja doch ihren Spass!

 

In diesem Sinne

 

Herzlichen Dank für die tolle Coin!!!

 

Struwwelpod No 2 2014: Ein Gespräch mit den Autorinnen

von: „Auf der Spur“

Rindentrunk Event von gagara und Wellwonne: 20. Juli 2014, 16:00 Uhr am Rindenhäuschen oberhalb des Heidelberger Schlosses.

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Juhu, heute abend kann ich es bei meinem Buchhändler abholen:

 

JpegHabe nämlich eine der Autorinnen am Freitag auf dem Lindentrunk-Event von gagara getroffen und gleich mal die Werbung auf ihrem Auto photographiert.

Und am Freitag direkt mit dem Photo beim Buchhändler vorbeigegangen und bestellt.

 

Wird also das neueste Buch von Hoecker eine kurze Lesepause erfahren müssen!

Als man sich noch über eine kreativ versteckte Tradi-Dose freute und ein nettes Log im Internet hinterliess, dass dem Owner ein Gefühl des „Das hab ich gut gemacht und den Finder hat’s gefreut“ hinterließ.
Aber ich will hier nicht wieder über massenweise „Tftc-Logs“ klagen; man kann einfach nur mit gutem Beispiel vorangehen und versuchen, sich nicht über die Kurzlogger zu sehr zu ärgern.

Nein, was ich mit einer gewissen Sorge sehe ist die Entwicklung, die das Cachen in der letzten Zeit so nimmt.

Da gibt es mehrere Schauplätze, die es zu beleuchten gibt; einmal die anscheinend gestiegene Erwartungshaltung der Cacher, was einen Cache angeht. Es kommt mir manchmal so vor, als ob nicht mehr die Bewegung in der Natur, verbunden mit etwas Spiel und Spannung; oft auch noch mit Informationen über einen bislang unbekannten Ort oder einer hübschen Story, als ob das alles nicht mehr ausreicht. Da muss es dann schon ein gerüttelt Maß an Technik sein, das in einen Multi verbaut wurde, oder wenigstens eine solch spektakuläre Location wie eine Staumauer oder ein Aussichtsturm, an dem man sich – am besten auch noch nachts – abseilen muss.
Dass diese Entwicklung des „spektakulärer, verrückter und verbotener“ irgendwann nicht mehr dem Gebot des „Unauffällig und im Verborgenen Agierens“ gerecht wird, liegt auf der Hand.

Wer solch spektakuläre Caches legt, trägt mit dazu bei, dass Geocachen immer mehr oder immer wieder in den Focus der Medien gerät.

Durch diese Berichte, die naturgemäss nicht über den normalen Multi ohne Kletter- und oder Höhleneinlage berichten, sondern gezielt auf die spektakulären Caches focussiert sind, wird einerseits eine Klientel angesprochen, die davor nichts mit Geocachen zu tun hatte, aber unablässig auf der Suche nach dem Thrill ist und andererseits wird sem interessierten Laien ein Bild von Geocaching vermittelt, das eben nicht der Realität entspricht.

Es sind eben nicht alle Caches spektakulär und aussergewöhnlich; die Mehrheit sind traditionell gut gemachte, mit Überlegung und Vernunft ausgelegte normale Dosen.

Dass Geocaching immer mehr in die Öffentlichkeit getreten ist, ob bewusst forciert oder eher schleichend, ist nicht mehr rückgängig zu machen; was wir tun können ist vielleicht noch zu kanalisieren und zu steuern, wo es mit dem privaten, nicht kommerziellen

Es wird, meiner Meinung nach, in der Zukunft eine Trennung geben zwischen kommerziell genutzten Caches, die von Stadtmarketing und örtlichen Tourismusbüros ausgelegt werden; oder anderen Veranstaltern, die damit auf örtliche Besonderheiten oder Freizeitmöglichkeiten aufmerksam machen wollen und den normal von privat für privat ausgelegten Caches. Diese Caches werden nicht mit dem primären Ziel gelegt, im Verborgenen zu existieren und unauffällig zu bleiben; nein sie dienen dazu, Touristen auf eine etwas andere Art zu unterhalten und werden in der Mehrzahl auch so genutzt, wie man eben das Angbot in seinem Urlaubsort nutzt, sewi es die geführte Wanderung oder der Nordic Walking Kurs, der angeboten wird. Nicht bei jedem  löst die Teilnahme gleich das oft so beschworene „Caching-Fieber“ aus.
Der andere Teil der kommerziell genutzten Caches ist der, über den Fernsehserien gedreht und Zeitungsberichte geschrieben werden.
Gut für spektakuläre Berichte, um das Geocaching als Abenteuersport zu etablieren; um vielleicht auch das dazu nötige Equipment an den Mensch zu bringen und eine nicht zentral organisierte, von innen gewachsene und daher in ihrer Vielfalt unerreichbare Gruppe mit erheblichem Käuferpotential in eine bestimmte Richtung zu zwingen.

Nicht nur dass dabei die ursprüngliche Idee des Cachens auf der Strecke bleibt, auch spiegelt es dem Zuschauer / Leser ein völlig falsches Bild des Geocachens vor; kein Wunder, dass ein Neucacher, der mit solch spektakulären Caches eingestiegen ist, dann beim ersten „normalen“ Cache nur noch ein enttäuschtes „Tftc“ hinterlässt; dachte er doch bis dato, dass die Ausnahmecaches die Regel seien!

Vielleicht sollte man wirklich über eine Trennung der Caches nachdenken, meinetwegen mit einem integrierten Münzsymbol oder Ähnlichem.

War die Unstruktur oder besser gesagt das Fehlen einer Organisation vor Ort bisher durchaus gewollt, so hat sich inzwischen herausgestellt, dass das Fehlen von Ansprechpartnern und/oder ein fester Bezugspunkt in einer Region durchaus zum Nachteil gereichen kann. In Gegenden mit einer aktiven Cachergemeinde, die regelmäßig Treffen organisiert, wo es einen festen Stamm von langjährigen Cachern gibt, ist das Phänomen von „schwierigen“ Caches, weil verboten, auf Privatbesitz liegend oder der Natur zu abträglich, weitaus kleiner, einfach weil auf den regelmäßigen Treffen ein Großteil der Cacher über Bedenken etc. informiert wird. Ganz automatisch durch das darüber Reden, ohne schulmeisterliches Gehabe.
Da werden auch vor der Verwirklichung von Caches die Ideen mal in einer keineren Runde vorgestellt und diskutiert; manch in der Theorie phantastisch anmutende Idee wird danach verändert und der Realität angepasst.

Ohne Ansprechpartner kann mit dem Begriff Geocaching momentan von den Medien alles gemacht werden; wo kein Ankläger, da kein Richter.
Wir regen uns zwar immer wieder über verzerrende Berichterstattung auf, aber wenn wir nicht als geschlossene Gruppe auftreten wollen – und das bedingt eben in irgendeiner Form eine Vertretung nach aussen- dann müssen wir eben mit diesem Risiko leben.

 

Aber es sind nicht immer nur die suchenden Cacher, die für Unmut und unliebsamen Zusammentreffen mit Staatsbehörden sorgen, auch wir Owner sollten uns an die eigne Nase fassen und überdenken, ob wir denn immer das Regelkonforme tun.

Fortsetzung folgt…

 

 

Im Gegensatz dazu führen die normalen Caches ein Leben im Verborgenen und das ist vielleicht ihre Überlebenschance!

Toll, da tippe ich einhändig gefühlte Stunden einen Artikel über den von Cachern gemeinsam gestalteten Podcast-Adventskalender ….
und dieses Biest von Tatsch-Apfel verschluckt den ganzen Text!

Also nochmal:
Ab heute gibt es die Möglichkeit, beim Dosenadvent jeden Tag einen kurzen Podcast mit weihnachtlichem Geocachinghintergrund zu erlauschen.

Viel Vergnügen

Euer Struwwelchen

Da zappte ich gestern müde, weil gerade von einer 25km langen Wandertour zurück, ein bißchen im TV rum und bleibe beim WDR hängen, weil gerade ein wuscheliger Vierbeiner mit einer Filmdose im Maul schwanzwedelnd zu seinem Frauchen zurückrennt. Und die hat doch ein GPS-Gerät in der Hand und ich höre noch was von Koordinaten eingeben und „Die Dose lag gut im Wind“ etc. pp.
Tatsächlich, am Ende dieses kleinen Beitrags haben Frauchen und Hund einen Geocache gefunden. Genannt wurde das Ganze jedoch Geo-Dogging.
Also mal kurz im Netz recherchiert und tatsächlich, da gibt es ja tatsächlich eine ganze Community, dies das Dosensuchen speziell auf ihre Hunde abgestimmt hat.

War es immer ein Witz bei Events oder auf Cachetouren, wenn einer der Cacher seinen Vierbeiner dabei hatte; ob dieser nicht endlich auf Cachedosen abgerichtet sei; so hat hier tatsächlich eine Hundeschule den nächsten Schritt gewagt und will Geocaching mit Hundetreining verbinden.
Wie funktioniert das?
Der Owner eines – ich nenne es jetzt mal so – „Geo-Dogging-Caches“ legt die erste Station in Form einer mit einem bestimmten Duftstoff versehenen Dose auf; die dann logischerweise die Koordinaten etc. der nächsten Station enthält. Der Besitzer des Hundes lässt den Hund auf diesen Duftstoff konditionieren und dann geht es los: der Hund folgt der Duftspur und Herrchen oder Frauchen müssen hinterher und hoffen, das der Vierbeiner immer noch auf der Suche nach seiner Dose ist und nicht inzwischen mal kurz auf die Hasenspur abgebogen ist.

Ist die Dose gefunden, geht die ganze Sache wie ein normaler Multi weiter.

Hier der Link zum Beitrag im WDR

Hundeschule im Siegerland, die Geodogging anbietet

Hier noch eine andere Hundeschule

Zu guter Letzt noch ein Anbietr aus Kanada 😉

Aber vielleicht ist das ganze ja auch ein uralter Hut, der jetzt gerade mal wieder durchgekaut wird.

Das waren noch goldene Zeiten, als man die Namen der örtlichen Cacherkollegen an einer Hand abzählen konnte und die Suche nach einem neuen Cache noch etwas Aufregendes und Spannendes – weil lang ersehnt und selten – war.
Heutzutage kommen achtzig und mehr Cacher zum Stammtisch (angefangen hatten wir in HD mit gerademal 20! Hach was war ich damals 2009 aufgeregt als Veranstalter, ob überhaupt jemand kommt und ob ich nicht dem Wirt zu viel versprochen hätte …)
Aber die Zeiten ändern sich und langsam aber sicher rückten wir auch in den Focus der Presse. Waren es anfangs nur hin und wieder Meldungen, dass entweder ein verdächtiger Behälter für Unruhe sorgte oder in Not geratene Geocacher aus einer Steilwand etc. gerettet werden mussten; so sind doch inzwischen die Berichte über Geocaching an sich, sei es dass ein Geocacher auf einer Tour begleitet wird, sei es ein Bericht über Geocaching-Vorträge oder Ankündigungen zu „öffentlich veranstalteten“ Geocaching-Touren in der Mehrzahl.
Aus Spaß habe ich einmal in einer großen Wirtschaftsdatenbank, die auch die Presse auswertet nur in der deutschsprachigen Presse und nur für den Zeitraum von 20.9.2010 bis 20.09.2011 nach dem Begriff  „Geocaching“ recherchiert.
Das Ergebnis: 481 Treffer, wobei die Duplikate schon herausgefiltert waren.

Na da brauchen wir uns ja nicht zu wundern, dass unser Hobby immer bekannter wird. In einigen Artikeln ist sogar nicht nur mehr von Trendsportart die Rede, sondern tatsächlich schon von Breitensport!

 

Fortsetzung folgt…

Öffentliche Veranstaltungen – Kalender
Geocacher und Jäger
Touristische Geocaching-Angebote