Struwwelpod No 2 2014: Ein Gespräch mit den Autorinnen

von: “Auf der Spur”

Rindentrunk Event von gagara und Wellwonne: 20. Juli 2014, 16:00 Uhr am Rindenhäuschen oberhalb des Heidelberger Schlosses.

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Auf der Spur

Achtung, dieser Beitrag kann Spoiler und Lösungshinweise enthalten!

Frisch herausgekommen ist ein Multi mit 19 Stationen und Final von den Heielks.
Difficulty habe ich grade nicht mehr parat, das Terrain ist mit 1 angegeben; obwohl wenn man die Länge und Dauer bedenkt, die kann doch ganz schön variieren.. Ja, penible Geister würden ihn ja fast zu einem T5er machen, denn man braucht doch etwas bestimmtes, um …. Aber ich will nicht vorgreifen.

Ich habe, obwohl ich fast ohne Unterbrechung drangeblieben bin doch 2 ganze Tage gebraucht. Das Listing ist sprachlich gut verstandlich, liest sich sehr flüssig (endlich keine Rechtschreibfehler!) und führt einen zielsicher von einer zur nächsten Stage.. Ja, es lässt eigentlich kaum Verschnaufpausen zu; ich hatte manchmals das Gefühl regelrechtvor Neugier  zur nächsten Stage getrieben zu werden.

Das Final ist zwar (theoretisch) die gesamte Zeit über erreichbar, ja sogar sichtbar, man merkt fast physisch, wie man ihm immer näherkommt, aber es birgt dann doch eine dicke Überraschung und enthält ……. Naja, das ganze schreit eigentlich nach einem Bonus!!!

Ihr könnt mich doch nicht mit diesem Final und meiner Phantasie alleine lassen….

Soweit die positiven Aspekte. Doch ein bisschen Kritik muss ich auch loswerden;-), das Listing ist mit 221 Seiten doch etwas lang geraten und Hints gibt es auch keinen einzigen! Ausserdem habe ich die Startkoordinate nicht eindeutig zuordnen können; manchmal kam es mir fast wie ein Mystery vor.

 

Na, habt Ihr es gemerkt? Hier ist natürlich nicht die Rede von einem echten Multi der heielks, sondern von ihrem neuesten Buch “Auf der Spur”, einem erfrischend gut zu lesenden Thriller mit Lokalkolorit und Geocaching-Thematik. Und was ich besonders gut finde; kein Erklärungsversuch, was Geocaching ist, wie man sucht, was man tut etc.

Alles das wird durch das Voranstellen eines Glossars gelöst; wer die Begriffe im Buch nicht versteht, kann dort nachschauen. So ist das Cachen einfach ein ganz normaler Vorgang, der sich flüssig in den Plot einfügt.

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf den 2. Heidelberger Rindentrunk GC57Z26 von gagara und wellwonne verwiesen, bei dem  die Autorinnen zu einer Lesung vor Ort sein werden.

Termin: Sonntag, 20. Juli 16:00 – 18:00 Uhr.

Auf der Spur
Elke Heinicke und Jule Blum
Tübingen; konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, 2014

ISBN 978-3-88769-795-2

Und morgen habe ich die Ehre mit den beiden Autorinnen einen struwwelpod aufnehmen zu dürfen!

 

 

 

Juhu, heute abend kann ich es bei meinem Buchhändler abholen:

 

JpegHabe nämlich eine der Autorinnen am Freitag auf dem Lindentrunk-Event von gagara getroffen und gleich mal die Werbung auf ihrem Auto photographiert.

Und am Freitag direkt mit dem Photo beim Buchhändler vorbeigegangen und bestellt.

 

Wird also das neueste Buch von Hoecker eine kurze Lesepause erfahren müssen!

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Naja, gezupfert hat es mich ja schon seit langem, einen Wherigo zu erstellen. Allein meine völlige Unkenntnis in jeglicher Programmiersprache und das Nichtvorhandensein eines intuitiv zu bedienenden Wherigo-Erstellungsprogramms hat mich immer wieder davon abgehalten. Dann kam der Unfall dazwischen und ich war mit Gesundung beschäftigt und einfach nicht in der Lage, das Terrain zu erkunden. Zeit zum Rumprogrammierenprobieren hätte ich ja gehabt.
Aber so ganz ohne vor Ort Kenntnisse kann man keinen Wherigo machen, finde ich jedenfalls!
Also blieb das Vorhaben noch ein Jahr länger nur im Kopf, aber ohne konkret zu werden.
Doch dieses Jahr im Januar kam mir eine gute Idee, also Geschichte in den Sinn; ich hatte tatsächlich auch Zeit, mich mit den diversen Programmen zu beschäftigen und so keimte das kleine Pflänzchen Wherigo plötzlich munter auf und gedieh.
Zuerst stand die Idee für die Geschichte, dann kam die Frage, welches Programm sich für die Erstellung eignen würde. Der Wherigo-Builder von Groundspeak ist ja in den Kinderschuhen stecken geblieben; man kann ihn zwar benutzen, aber die vielen Bugs, die er hat und die vielen Einstellungen, die nur für amerikanisch ausgelegte PCs funktionieren, hielten mich von der Benutzung ab. Dann gibt es noch den Urwigo-Builder, eine anfangs tschechische Eigenproduktion, lange gab es sie nur in tschechisch und englisch; inzwischen ist zum Glück auch eine deutsche Übersetzung verfügbar. Da bei der Recherche nach Anleitungen in der Mehrheit der Urwigo-Builder genannt und benutzt worden war, fiel die Wahl auf diesen, obwohl ich die Idee des Earwigo-Builders, der das Ganze als webbasierte Version anbietet, auch ganz spannend finde.
Netterweise lässt sich der Urwigo auch auf einem USB-Stick installieren, was mir sehr entgegen kam, arbeitete ich doch an verschiedenen Orten.

Vorarbeiten, bevor man überhaupt an’s Programmieren denken sollte:
– die Route mit den Stationen sollte klar sein (also vor Ort checken, wie groß die Zonen sein sollten und wo)
– die Aufgaben an den einzelnen Stationen sollten klar sein (ich bevorzuge auch bei einem Wherigo einen konkreten Bezug zur Örtlichkeit)
– die auftauchenden Personen und Gegenstände sollten klar sein
– die einzelnen Handlungen an den Stationen sollten klar sein (wenn man erst beim Programmieren überlegt, was eigentlich passieren soll, kann man sich allzuleicht verstricken)

Dann sollte man für die auftauchenden Personen und Gegenstände Bilder und Icons in der geeigneten Größe erstellen; genauso verfahren mit Ton- und Videosequenzen.
Wie? Ton und Video? Das kann ein GPS-Gerät doch gar nicht!
Stimmt, aber da lade ich gerne den Zorn der Smartphoneverächter auf mich; aber ich finde die Verwendung von Ton-und Videosequenzen ist einer der phantastischen Möglichkeiten, die so ein Wherigo gegenüber einem klassischen Geocache bietet. Denn nicht überall kann oder will man aufwendige technische Installationen verbauen!

Geplant hatte ich eine Runde mit Startzone, vier Stationen und Finaldose. Also den Urwigo gestartet und eine neue Cartridge benamst und abgespeichert. Das erste, was ich etwas verwirrend fand war der Umstand, dass der Wherigo eine Koordinate bekommen muss, den ich direkt in den Cartridge-Eigenschaften angeben muss. Das ist aber nicht unbedingt die Startzone, sondern an dieser Stelle erscheint das Wherigo-Icon auf der Karte.
Die Startzone und die anderen Zonen definiert man am besten in einem Rutsch durch, benennt sie mit einem treffenden Namen und bildet die Zone entweder durch Angabe der Koordinaten der Eckpunkt oder man benutzt, was ich viel bequemer finde, die Kartenansicht zum Abstecken der Zonen. Ein kleiner Tipp am Rande; wenn man die Sattelitenansicht verwendet, unbedingt die 45Grad Ansicht rausnehmen, das gibt nämlich eine unheimliche Verzerrung der Zone.

Wenn man nun alleZonen definiert hat, kann man, sofern man das vorbereitet hat, jeder Zone noch ein Bild zuweisen, was beim Betreten der Zone auf dem Bildschirm erscheint.
Da ein Wherigo die Angewohnheit hat, bei mehr als 6 aktiven Zonen gerne abzustürzen, habe ich an dieser Stelle definiert, wann welche Zone aktiv und sichtbar sein soll. Nur aktiv bedeutet nicht, dass der Spieler die Zone auch angezeigt bekommt! Also immer auf aktiv und auf sichtbar setzen, wenn man möchte, dass der Spieler die Zone, wo er z.B. als nächstes hinlaufen soll, auch sieht.
Was im Umkehrschluss natürlich auch versteckte aktive Zonen zulässt, die der Spieler zwar betreten kann und Aktionen auslöst, dies aber nicht bemerkt oder bemerken soll.

Ich entschied mich also, bei jedem Verlassen einer Zone diese zu inaktivieren und unsichtbar zu machen und die nächste anzusteuernde Zone dementsprechend zu aktivieren und sichtbar zu machen.
Dann war der erste Praxistest im Gelände angesagt und die erste Merkwürdigkeit trat zutage: es wollte sich partout die Startzone nicht zeigen. Obwohl auf aktiv und sichtbar gesetzt, tauchte sie bei manchen Geräten auf und bei manchen nicht.
Dieser erste Kontrollgang ist wichtig, weil man vor Ort austesten kann, ob die Zonengrösse ausreicht, ob nicht ein Gebäude den Empfang stört etc.

Fortsetzung folgt….

So lange cache ich schon und genauso lange versuche ich den besten Muggel aller Zeiten für das Geocaching zu begeistern. Lange ohne Erfolg; das höchste der Gefühle war ein mildes Lächeln über die verrückte Schwester und ihr noch verrückteres Hobby. Aber seit letztem Jahr scheint der Virus doch endlich seine Wirkung auch bei ihr zu entfalten. Kam doch plötzlich der Vorschlag “Sag mal, gibt es hier nicht irgendwo noch so ‘ne Dose?” Und seither bin ich mit ihr hier am Bodensee auf Dosensuche. Und wehe wir finden das Ding nicht. Gestern erfolglos an einer Unterführung sämtliche Betonpfropfen herausgepuhlt. Obwohl ich gesagt hatte, dass das nicht der Platz für den Mikro sein kann. Naja, heute dann wieder da hin; ich die Dose nach kurzem Suchen gefunden- keine Ahnung warum ich die am Tag zuvor übersehen hatte – und sie hat alle Pfropfen wieder reingepfrimelt. Damit die nach uns kommenden Cacher auch noch was zutun hätten ;-))
Klaglos hat sie heute Adiposette durch das Eriskirchener Ried geschleppt. Diese faule Fettzelle hat es sich nämlich bei ihr auf dem Rucksack bequem gemacht.

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Und nachdem wir eine kurze Stärkungspause eingelegt hatten ( und ich eigentlich eine Couch- und Sofapause einlegen wollt) ging es schon wieder los “Also den Earthcache fand ich jetzt nicht so ergiebig, da kann man ja gar keine Dose suchen!” Gehen wir noch mal los? Und so landeten wir im Nachbarort, verbanden den abendlichen Einkauf noch mit einem Statistikcache.
Das wird langsam anstrengend!
Aber erstaunlicherweise lässt das Symptom des Cacherviruses umso mehr nach, umso mehr wir uns wieder unserer Heimatstadt nähern! Sozusagen ein seltener Fall des Urlaubscachervirus, den sie sich da eingefangen hat.
Aber es macht Spaß und wir testen die Terrainwertung auf Rollstuhltauglichkeit gratis dazu.

Helau, Allaaf, Narri Narro,
des struwwelchen iss widder do!

Unn hat net faul, was mitgebracht
Een Podcast, was habt ihr gedacht?

Ok ok, Schluss mit karnevalistischem Gedöns,
Hier ist der Podcast

struwwelpod 1 2014

und hier sind die Links dazu:

Urwigo Builder

Wherigo-Tutorial vom Team Gummiseele

Wherigos mit Urwigo erstellen von Geocaching Dresden

WherIBlog von krolock

Beitrag vom 4. September 2013

Versteck im Vogelnest

Michael Engel hat sich auf eine digitale Schnitzeljagd begeben

Leider gibt es den Beitrag nicht zum Nachhören wegen des Urheberrechts, aber immerhin zum Nachlesen.

Ein Hinweis sei hier zitiert:

“Nachzulesen sind die Empfehlungen für ein naturverträgliches Geocaching auf der Homepage der Niedersächsischen Landesforsten. So sollten die Verstecke nicht in Baumhöhlen angelegt werden, da dort Jungvögel oder Rote-Liste-Tierarten wie Fledermäuse leben können. Ebenso bitten die Forstleute darum, nicht während der Dunkelheit auf Schatzsuche zu gehen. Bei sogenannten “Baumcaches” bitte keine Nägel in die Stämme schlagen. Auch die Verwendung von Steigeisen oder Haken sollte unterbleiben.”

Hier auch nocheinmal komprimiert als pdf.

Ich finde, so kann doch durchaus ein vernünftiges Mit und Nebeneinander von Geocachern und Förstern/ Jägern erzielt werden.

Gibt es das auch schon für andere Bundesländer?

Rückmeldungen gerne erwünscht, vielleicht kann ich ja eine Liste machen.

Bayern:

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Rechtliche Hinweise zum Geocaching
und noch ein PDF von www.jagd-bayern.de

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