struwwelpodonthe roadMal eine andere “Variante” des Struwwelpods. Da ich gerne immer mal wieder Autofahrten mit dem Handy aufnehme, kam mir der Gedanke, das doch gleichzeitig mit einem Podcast zu verbinden.

Die erwähnten Caches:

Semper Apertus

Bergbahn Heidelberg- richtiger Cachename: Castle Cache

Ehrenfriedhof -richtiger Cachename: Kurpfalz Adventskalender Nr 14

 

 

jetzt ist mir die Photosphere-Magie dazwischen gekommen! Begonnen hatte es allerdings wirklich am Bodensee beim Cachen.
Dieses Jahr konnte ich mehrmals bei gutem Wetter die Landschaft rund um den See geniessen und auch mal aufwändiger meinen Cachinggelüsten nachgehen. War auch dringend nötig, nähert sich doch das Projekt “1000 in 10” mit schnellen Schritten. Doch dazu später mehr.

Da doch sehr viele Caches in der Bodensee-Gegend an wunderschönen Aussichtsplätzen liegen, kam ich nicht umhin, nach dem Loggen natürlich auch Photos zu machen. Und natürlich hatte ich meistens nur das Smartphone mit dabei. Also mal mit den verschiedenen Apps rumgespielt und alle möglichen und unmöglichen Photos gemacht; unter anderem eben auch 360° Aufnahmen.
War dann auch für den bestenn aller Muggel ganz schön, abends auf dem heimischen Sofa einen Rundumblick von den Stellen zu haben, wo ich war und sie nie hinkommen wird.

Dann kam im Juli/August das sonderheft der ct raus mit der beigelegten Google Cardbox. Die musste ich natürlich haben und jaaaaa natürlich beim nächsten Bodensse-Urlaub, der zum Glück gerade anstand, mit der Google-App dann mich an den photosphere-Panoramen versuchen. Und ja, dafür dass ich die Bilder ohne Stativ frei aus der Hand raus und ohne große vorbereitungen geschossen habe, kann man sich doch vorstellen, wie es in den zahlreichen oberschwäbischen Barockkirchen so aussieht. Oder im Federsee. Oder an der Promenade von Langenargen….

Kressbronn

Kressbronn

 

Nun habe ich – endlich wieder im Instiut – mein Stativ für das Smartphone fit gemacht mit so einem kleinen Adapter und die ersten Versuche auf dem Campus können sich auch schon sehen lassen.

 

Wenn ich jetzt nur noch die Menschen dazu bewegen könnte, so lange still zu stehen, bis ich fertig bin…..

Vielleicht finde ich ja noch ein paar Photobegeisterte und  wir gründen eine Smartphone-Photo-Gruppe, die als so Nerdkram hemmungslos ausprobiert und verfeinert. Bis jetzt bin ich in Heidelberg noch nicht so fündig geworden.

Federsee

Federsee photosphere

Und vorallem wie kriege ich die Photos so ins Netz, dass sie sich ohne Verzerrung anschauen lassen?????

Orrrr, mit der Cardbox sieht das einfach besser aus!

sagt sie immer.
“Du bist schuld!” das hört niemand gerne. Vorallem nicht, wenn dieser Satz von jemandem kommt, den man schon sehr lange kennt. Mit dem man eine aufregende und spannende Lebensphase in einer fremden Stadt in Teilen zusammen verbracht hat.
Jemand, mit dem man auch über Patenschaft und andere Lebensabschnitte sich verbunden fühlt.
Den man im Ausland besucht hat und der einen in einer schweren Zeit unterstützt und aufgemuntert hat.
Und dann immer wieder dieser Satz: “Du bist schuld!”

Jetzt habe ich sogar einen Brief bekommen, der mit diesem Satz beginnt!……

 

 

 

 

 

 

Und ich freue mich RIESIG darüber!

 

 

 

 

 

 

 

Denn ich habe ihr zu einem Hobby verholfen, das sie in der ganzen Welt ausüben kann. Das ihr anscheinend Spaß macht, sonst hätte sie mich nicht schon längst in allen Statistiken überflügelt! Und sonst würden wir nicht immer wieder zusammen losziehen; wenn wir uns denn mal sehen.
Und nun habe ich sogar ein Exemplar ihrer ersten eigenen Coin geschenkt bekommen; denn:

Ich bin ja schuld an diesem ganzen Geocaching, zu dem ich meine beste Freundin damals verführt habe;-)

 

Liebe C…….,

ja, ich bin gerne schuld daran, dass Du Deine Freizeit mit netten und immer wieder neuen Leuten verbringst, ich bin gerne dafür verantwortlich, dass Deine Hunde immer genügend Auslauf bekommen, wenn Du wieder auf Caching-Tour gehst und ja, ich bin auch gerne Schuld, dass Deine Kinder mnachnmal nur maulend mitkamen. Meistens hatten sie ja doch ihren Spass!

 

In diesem Sinne

 

Herzlichen Dank für die tolle Coin!!!

 

Struwwelpod No 2 2014: Ein Gespräch mit den Autorinnen

von: “Auf der Spur”

Rindentrunk Event von gagara und Wellwonne: 20. Juli 2014, 16:00 Uhr am Rindenhäuschen oberhalb des Heidelberger Schlosses.

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Auf der Spur

Achtung, dieser Beitrag kann Spoiler und Lösungshinweise enthalten!

Frisch herausgekommen ist ein Multi mit 19 Stationen und Final von den Heielks.
Difficulty habe ich grade nicht mehr parat, das Terrain ist mit 1 angegeben; obwohl wenn man die Länge und Dauer bedenkt, die kann doch ganz schön variieren.. Ja, penible Geister würden ihn ja fast zu einem T5er machen, denn man braucht doch etwas bestimmtes, um …. Aber ich will nicht vorgreifen.

Ich habe, obwohl ich fast ohne Unterbrechung drangeblieben bin doch 2 ganze Tage gebraucht. Das Listing ist sprachlich gut verstandlich, liest sich sehr flüssig (endlich keine Rechtschreibfehler!) und führt einen zielsicher von einer zur nächsten Stage.. Ja, es lässt eigentlich kaum Verschnaufpausen zu; ich hatte manchmals das Gefühl regelrechtvor Neugier  zur nächsten Stage getrieben zu werden.

Das Final ist zwar (theoretisch) die gesamte Zeit über erreichbar, ja sogar sichtbar, man merkt fast physisch, wie man ihm immer näherkommt, aber es birgt dann doch eine dicke Überraschung und enthält ……. Naja, das ganze schreit eigentlich nach einem Bonus!!!

Ihr könnt mich doch nicht mit diesem Final und meiner Phantasie alleine lassen….

Soweit die positiven Aspekte. Doch ein bisschen Kritik muss ich auch loswerden;-), das Listing ist mit 221 Seiten doch etwas lang geraten und Hints gibt es auch keinen einzigen! Ausserdem habe ich die Startkoordinate nicht eindeutig zuordnen können; manchmal kam es mir fast wie ein Mystery vor.

 

Na, habt Ihr es gemerkt? Hier ist natürlich nicht die Rede von einem echten Multi der heielks, sondern von ihrem neuesten Buch “Auf der Spur”, einem erfrischend gut zu lesenden Thriller mit Lokalkolorit und Geocaching-Thematik. Und was ich besonders gut finde; kein Erklärungsversuch, was Geocaching ist, wie man sucht, was man tut etc.

Alles das wird durch das Voranstellen eines Glossars gelöst; wer die Begriffe im Buch nicht versteht, kann dort nachschauen. So ist das Cachen einfach ein ganz normaler Vorgang, der sich flüssig in den Plot einfügt.

Wer mehr darüber erfahren möchte, der sei auf den 2. Heidelberger Rindentrunk GC57Z26 von gagara und wellwonne verwiesen, bei dem  die Autorinnen zu einer Lesung vor Ort sein werden.

Termin: Sonntag, 20. Juli 16:00 – 18:00 Uhr.

Auf der Spur
Elke Heinicke und Jule Blum
Tübingen; konkursbuch Verlag Claudia Gehrke, 2014

ISBN 978-3-88769-795-2

Und morgen habe ich die Ehre mit den beiden Autorinnen einen struwwelpod aufnehmen zu dürfen!

 

 

 

Juhu, heute abend kann ich es bei meinem Buchhändler abholen:

 

JpegHabe nämlich eine der Autorinnen am Freitag auf dem Lindentrunk-Event von gagara getroffen und gleich mal die Werbung auf ihrem Auto photographiert.

Und am Freitag direkt mit dem Photo beim Buchhändler vorbeigegangen und bestellt.

 

Wird also das neueste Buch von Hoecker eine kurze Lesepause erfahren müssen!

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Naja, gezupfert hat es mich ja schon seit langem, einen Wherigo zu erstellen. Allein meine völlige Unkenntnis in jeglicher Programmiersprache und das Nichtvorhandensein eines intuitiv zu bedienenden Wherigo-Erstellungsprogramms hat mich immer wieder davon abgehalten. Dann kam der Unfall dazwischen und ich war mit Gesundung beschäftigt und einfach nicht in der Lage, das Terrain zu erkunden. Zeit zum Rumprogrammierenprobieren hätte ich ja gehabt.
Aber so ganz ohne vor Ort Kenntnisse kann man keinen Wherigo machen, finde ich jedenfalls!
Also blieb das Vorhaben noch ein Jahr länger nur im Kopf, aber ohne konkret zu werden.
Doch dieses Jahr im Januar kam mir eine gute Idee, also Geschichte in den Sinn; ich hatte tatsächlich auch Zeit, mich mit den diversen Programmen zu beschäftigen und so keimte das kleine Pflänzchen Wherigo plötzlich munter auf und gedieh.
Zuerst stand die Idee für die Geschichte, dann kam die Frage, welches Programm sich für die Erstellung eignen würde. Der Wherigo-Builder von Groundspeak ist ja in den Kinderschuhen stecken geblieben; man kann ihn zwar benutzen, aber die vielen Bugs, die er hat und die vielen Einstellungen, die nur für amerikanisch ausgelegte PCs funktionieren, hielten mich von der Benutzung ab. Dann gibt es noch den Urwigo-Builder, eine anfangs tschechische Eigenproduktion, lange gab es sie nur in tschechisch und englisch; inzwischen ist zum Glück auch eine deutsche Übersetzung verfügbar. Da bei der Recherche nach Anleitungen in der Mehrheit der Urwigo-Builder genannt und benutzt worden war, fiel die Wahl auf diesen, obwohl ich die Idee des Earwigo-Builders, der das Ganze als webbasierte Version anbietet, auch ganz spannend finde.
Netterweise lässt sich der Urwigo auch auf einem USB-Stick installieren, was mir sehr entgegen kam, arbeitete ich doch an verschiedenen Orten.

Vorarbeiten, bevor man überhaupt an’s Programmieren denken sollte:
– die Route mit den Stationen sollte klar sein (also vor Ort checken, wie groß die Zonen sein sollten und wo)
– die Aufgaben an den einzelnen Stationen sollten klar sein (ich bevorzuge auch bei einem Wherigo einen konkreten Bezug zur Örtlichkeit)
– die auftauchenden Personen und Gegenstände sollten klar sein
– die einzelnen Handlungen an den Stationen sollten klar sein (wenn man erst beim Programmieren überlegt, was eigentlich passieren soll, kann man sich allzuleicht verstricken)

Dann sollte man für die auftauchenden Personen und Gegenstände Bilder und Icons in der geeigneten Größe erstellen; genauso verfahren mit Ton- und Videosequenzen.
Wie? Ton und Video? Das kann ein GPS-Gerät doch gar nicht!
Stimmt, aber da lade ich gerne den Zorn der Smartphoneverächter auf mich; aber ich finde die Verwendung von Ton-und Videosequenzen ist einer der phantastischen Möglichkeiten, die so ein Wherigo gegenüber einem klassischen Geocache bietet. Denn nicht überall kann oder will man aufwendige technische Installationen verbauen!

Geplant hatte ich eine Runde mit Startzone, vier Stationen und Finaldose. Also den Urwigo gestartet und eine neue Cartridge benamst und abgespeichert. Das erste, was ich etwas verwirrend fand war der Umstand, dass der Wherigo eine Koordinate bekommen muss, den ich direkt in den Cartridge-Eigenschaften angeben muss. Das ist aber nicht unbedingt die Startzone, sondern an dieser Stelle erscheint das Wherigo-Icon auf der Karte.
Die Startzone und die anderen Zonen definiert man am besten in einem Rutsch durch, benennt sie mit einem treffenden Namen und bildet die Zone entweder durch Angabe der Koordinaten der Eckpunkt oder man benutzt, was ich viel bequemer finde, die Kartenansicht zum Abstecken der Zonen. Ein kleiner Tipp am Rande; wenn man die Sattelitenansicht verwendet, unbedingt die 45Grad Ansicht rausnehmen, das gibt nämlich eine unheimliche Verzerrung der Zone.

Wenn man nun alleZonen definiert hat, kann man, sofern man das vorbereitet hat, jeder Zone noch ein Bild zuweisen, was beim Betreten der Zone auf dem Bildschirm erscheint.
Da ein Wherigo die Angewohnheit hat, bei mehr als 6 aktiven Zonen gerne abzustürzen, habe ich an dieser Stelle definiert, wann welche Zone aktiv und sichtbar sein soll. Nur aktiv bedeutet nicht, dass der Spieler die Zone auch angezeigt bekommt! Also immer auf aktiv und auf sichtbar setzen, wenn man möchte, dass der Spieler die Zone, wo er z.B. als nächstes hinlaufen soll, auch sieht.
Was im Umkehrschluss natürlich auch versteckte aktive Zonen zulässt, die der Spieler zwar betreten kann und Aktionen auslöst, dies aber nicht bemerkt oder bemerken soll.

Ich entschied mich also, bei jedem Verlassen einer Zone diese zu inaktivieren und unsichtbar zu machen und die nächste anzusteuernde Zone dementsprechend zu aktivieren und sichtbar zu machen.
Dann war der erste Praxistest im Gelände angesagt und die erste Merkwürdigkeit trat zutage: es wollte sich partout die Startzone nicht zeigen. Obwohl auf aktiv und sichtbar gesetzt, tauchte sie bei manchen Geräten auf und bei manchen nicht.
Dieser erste Kontrollgang ist wichtig, weil man vor Ort austesten kann, ob die Zonengrösse ausreicht, ob nicht ein Gebäude den Empfang stört etc.

Fortsetzung folgt….

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